Unbekanntes Mexiko (3/3)
Der Süden, Land der Maya
Film von Susanne Brand
Im Streaming: 21. Juli 2026, 06.00 Uhr bis 19. August 2026
Im Streaming: 21. Juli 2026, 06.00 Uhr bis 19. August 2026
Di 21. Jul
16:46 Uhr
16:46 Uhr
(Erstsendung: 31.07.2019)
Mexikos Süden ist vor allem durch seine "Riviera Maya" bekannt - den langen Küstenabschnitt südlich von Cancún mit weißen Traumstränden und luxuriösen Hotels.
Doch abseits dieser Badedestination auf der Yucatán-Halbinsel, im Inselinneren, leben die Nachfahren der alten Maya. Sie knüpfen an ihre prähispanische Vergangenheit an und versuchen, alte Bräuche und Traditionen der jahrtausendealten Hochkultur neu zu beleben.
Das sind beispielsweise die Chicleros, die 30 Meter hohe Breiapfelbäume besteigen und aus Kautschuk Bio-Kaugummi herstellen; eine Modedesignerin, die mit Blüten recycelte Dessous ökologisch färbt und entwirft, oder eine Bienenzüchterin, die die einheimische stachellose Melipona-Biene wieder neu ansiedelt.
Auch in den angrenzenden Bundesstaaten Chiapas und Oaxaca, den ärmsten Gegenden Mexikos, besinnen sich Mexikaner ihrer indigenen Wurzeln - zum Beispiel als Tamales-Verkäufer im Foodtruck. Mexikanische von Hand gemachte Maisfladen werden in einem alten VW-Bulli angeboten, der jeden Tag an einem anderen Platz in San Cristóbal de las Casas hält.
Die Hochkultur der Maya, die ihre Blütezeit zwischen 600 und 900 nach Christus hatte und dann plötzlich verschwand, gehört trotz intensiver Forschung noch immer zu den großen Mysterien dieses Planeten. Von ihrem universellen Wissen zeugen ihre astronomischen Karten, die genauer als die unsrigen waren. Auch verfügten sie über große Kenntnisse in Mathematik, Architektur und bildender Kunst.
Das Filmteam macht sich auf die Suche nach Vertretern dieser alten Kultur in Mexikos Süden und lernt dabei neben der beeindruckenden, vielfältigen Natur - vom Tiefland bis ins Hochgebirge - sympathische, selbstbewusste Menschen kennen, die stolz sind auf ihr Land und ihre Vergangenheit.
Mexikos Süden ist vor allem durch seine "Riviera Maya" bekannt - den langen Küstenabschnitt südlich von Cancún mit weißen Traumstränden und luxuriösen Hotels.
Doch abseits dieser Badedestination auf der Yucatán-Halbinsel, im Inselinneren, leben die Nachfahren der alten Maya. Sie knüpfen an ihre prähispanische Vergangenheit an und versuchen, alte Bräuche und Traditionen der jahrtausendealten Hochkultur neu zu beleben.
Das sind beispielsweise die Chicleros, die 30 Meter hohe Breiapfelbäume besteigen und aus Kautschuk Bio-Kaugummi herstellen; eine Modedesignerin, die mit Blüten recycelte Dessous ökologisch färbt und entwirft, oder eine Bienenzüchterin, die die einheimische stachellose Melipona-Biene wieder neu ansiedelt.
Auch in den angrenzenden Bundesstaaten Chiapas und Oaxaca, den ärmsten Gegenden Mexikos, besinnen sich Mexikaner ihrer indigenen Wurzeln - zum Beispiel als Tamales-Verkäufer im Foodtruck. Mexikanische von Hand gemachte Maisfladen werden in einem alten VW-Bulli angeboten, der jeden Tag an einem anderen Platz in San Cristóbal de las Casas hält.
Die Hochkultur der Maya, die ihre Blütezeit zwischen 600 und 900 nach Christus hatte und dann plötzlich verschwand, gehört trotz intensiver Forschung noch immer zu den großen Mysterien dieses Planeten. Von ihrem universellen Wissen zeugen ihre astronomischen Karten, die genauer als die unsrigen waren. Auch verfügten sie über große Kenntnisse in Mathematik, Architektur und bildender Kunst.
Das Filmteam macht sich auf die Suche nach Vertretern dieser alten Kultur in Mexikos Süden und lernt dabei neben der beeindruckenden, vielfältigen Natur - vom Tiefland bis ins Hochgebirge - sympathische, selbstbewusste Menschen kennen, die stolz sind auf ihr Land und ihre Vergangenheit.
ARD/SWR
Dokumentation
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