37. Robert Geisendörfer Preis: 3sat-Doku stellt Preisträgerinnen und Preisträger vor

Mi, 06.10.2021, 10:30 Uhr
Vivian Perkovic überreicht den Robert-Geisendörfer-Preis 2021 © ZDF/Lidia Prinzen

Wenn die Künstlerinnen und Künstler nicht zur Preisverleihung kommen können, kommt der Preis zu ihnen: 3sat zeigt am Sonntag, 10. Oktober 2021, um 12.15 Uhr die Dokumentation "Der Robert Geisendörfer Preis 2021. Eine Reise zu den Ausgezeichneten und ihren Werken" von Vivian Perkovic und Utta Seidenspinner. Die Dokumentation ist bereits am Mittwoch, 6. Oktober 2021, ab 9.00 Uhr in der 3satMediathek zu sehen: https://3sat.de/kultur/kultur-in-3sat/geisendoerfer-preis-2021-100.html

Der Robert Geisendörfer Preis für Hörfunk- und Fernsehproduktionen ist 2021 als 3sat-Dokumentation zurück, nachdem er pandemiebedingt im vergangenen Jahr ausfallen musste. In einer 45-minütigen Dokumentation stellt 3sat den evangelischen Medienpreis vor. "Kulturzeit"-Moderatorin Vivian Perkovic besucht die Preisträgerinnen und Preisträger, überbringt ihnen den Preis und würdigt sie und ihre Werke aus den Bereichen Kindermedien, Radio und Fernsehen.

Der Sonderpreis der Jury des 37. Robert Geisendörfer Preises geht in diesem Jahr an die Moderatoren Joachim (Joko) Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf für ihre Sendungen aus der "gegen" ProSieben gewonnenen Sendezeit. Sie haben sie für Themen wie Seenotrettung von Flüchtlingen, Einsatz gegen rechts und Obdachlosenhilfe genutzt. Besonders beeindruckt zeigte sich die Jury unter dem Vorsitz von Kirchenpräsident Volker Jung von der siebenstündigen Dokumentation zum Pflegenotstand.

Ausgezeichnet sind außerdem Izzeldin Abuelaish (Autor) und Claudia Johanna Leist (Regie) für ihr Hörspiel "Ich werde nicht hassen" (WDR), Steffi Fetz (Autorin/Redaktion), die Moderatorin Merve Kayikci und die Moderatoren Malcolm Ohanwe und Ramin Sina für ihren Podcast "Sack Reis – was geht Dich die Welt an?" (SWR), Annette Baumeister (Autorin und Regie) und Wilfried Huismann (Autor und Regie) für ihre Dokumentation "Colonia Dignidad – Aus dem Innern einer deutschen Sekte" (ARTE in Coproduktion mit WDR und SWR) sowie Britta Hammelstein (Schauspielerin), Ulrich Noethen (Schauspieler), Susanne Beck (Autorin), Thomas Eifler (Autor) und Ben von Grafenstein (Regie) für das Dokudrama "Die Ungewollten – Die Irrfahrt der St. Louis" (NDR). Den Kindermedienpreis erhalten Agnes Lisa Wegner (Autorin/Regie) für die Fernsehepisode "Das Mädchen mit den langen Haaren – Schau in meine Welt" (SWR) sowie Renate Bleichenbach (Regie), Britta de Matteis (Autorin/Protagonistin) und Markus Tomsche (Kamera) für die Fernsehepisode "Wir kriegen ein Baby – Die Sendung mit dem Elefanten" (WDR).

Die Gewinnerinnen und Gewinner der diesjährigen Preise haben sich gegen eine doppelte Konkurrenz behauptet, denn 2021 wurden auch die Einreichungen des Vorjahres berücksichtigt. An dem Wettbewerb beteiligen sich jährlich öffentlich-rechtliche und private Rundfunkveranstalter. Ausgezeichnet werden Sendungen aus allen Programmsparten, die das persönliche und soziale Verantwortungsbewusstsein stärken, zum guten Miteinander von Einzelnen, Gruppen, Völkern und zur gegenseitigen Achtung der Geschlechter beitragen. Die Preise sind insgesamt mit 30.000 Euro dotiert, der Sonderpreis ist undotiert.

ZDF
HA Kommunikation/
3sat Presseteam

Jessica Zobel
zobel.jwhatever@3sat.de
Mainz, 06. Oktober 2021