3sat-Dokumentarfilm "Die Kunst der Widerrede" / Junge Juristen trainieren für den Ernstfall in Den Haag

Do, 25.04.2019, 11:02 Uhr
Auftritt vor der großen nationalen Richterbank: Hier entscheidet sich, welches deutsche Team für den internationalen Wettbewerb ausgewählt wird © ZDF/Gereon Wetzel

Vier Münchner Studierende wollen den renommierten Völkerrechtswettbewerb "Jessup Moot Court" gewinnen, bei dem mehr als 600 Universitäten aus der ganzen Welt in simulierten Verhandlungen gegeneinander antreten. Der Dokumentarfilm "Die Kunst der Widerrede", der als Erstausstrahlung am Montag, 29. April 2019, 22.25 Uhr, in 3sat zu sehen ist begleitet Celia, Mahja, Nina und Clemens. Er zeigt, wie sich die vier angehenden Juristen auf einen Rechtsstreit zweier fiktiver Staaten vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag vorbereiten. Dabei geht es um staatliche Massenüberwachung, die Definition von Terrorismus, virtuelle Kriegsführung und den Umgang mit Whistleblowern. Für die vielen Grauzonen und offenen Fragen, die im Völkerrecht keinesfalls eindeutig geregelt sind, müssen die jungen Juristen Antworten finden, um schließlich vor einer hochkarätig besetzten Richterbank mit Richtern des Internationalen Gerichtshofs, Bundesrichtern und Juraprofessoren zu bestehen.

Die Filmautoren Melanie Liebheit und Gereon Wetzel sind Absolventen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München und erzählen in ihrem Film nicht nur eine spannende Wettkampfgeschichte in einem ungewöhnlichen Milieu. Sie zeigen auch einen zwar fiktiven, aber gleichwohl gesellschaftlich bedeutenden Fall des Völkerrechts.

 

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3sat Presseteam

Claudia Hustedt
hustedt.cwhatever@3sat.de
Mainz, 25. April 2019