3sat-Magazin "makro" über die Probleme mit dem schnellen Mobilfunk

Mo, 11.03.2019, 14:00 Uhr
Autonomes Fahren mit 5G © reuters/Thilo Schmuelgen

Autonomes Fahren, Hightech-Landwirtschaft und eine Automatisierung in großen Industriebetrieben – das verspricht man sich von der neuen 5G-Mobilfunktechnik, bei der die Datengeschwindigkeit hundertmal höher ist als mit 4G. Das 3sat-Wirtschaftsmagazin "makro" berichtet in der Sendung "Mobilfunk – Kein 5G für alle" am Freitag, 15. März 2019, 21.00 Uhr (Erstausstrahlung), über die Schwierigkeiten, das 5G-Netz flächendeckend in Deutschland auszubauen.

 

Die Bundesnetzagentur will in diesem Frühjahr die neuen 5G-Frequenzen versteigern. Für die Flächenversorgung verlangt die Netzagentur, dass in jedem Bundesland 98 Prozent aller Haushalte bis Ende 2022 mit dem neuen Standard erreicht werden. Doch die Bundesregierung ist sich noch nicht einig, ob 5G in naher Zukunft flächendeckend ausgebaut werden soll.

 

Die "makro"-Autoren zeigen, dass für eine vollständige Abdeckung Deutschlands bis zu 800.000 Funkmasten notwendig wären. Gegenwärtig betreiben die großen Anbieter Telekom, Vodafone und O2 rund 30.000 Masten. Die Autoren vergleichen europaweit die Schnelligkeit der Netze: Deutschland liege weit abgeschlagen auf Platz 32 von 36 Staaten. Zudem koste Mobilfunk im Vergleich zu anderen Ländern in Deutschland relativ viel. Die LTE-Tarife (4G) seien im Vergleich zu anderen Staaten besonders teuer.

 

Es moderiert live Eva Schmidt.

ZDF
HA Kommunikation/
3sat Presseteam

Maja Tripkovic
tripkovic.mwhatever@3sat.de
Mainz, 11. März 2019