3sat: "nano spezial: Corona – Ruhe vor dem Sturm?"

Di, 31.03.2020, 18:28 Uhr
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In einer weiteren monothematischen Spezial-Ausgabe widmet sich das 3sat-Wissenschaftsmagazin "nano" der Corona-Krise und ihren Folgen. "nano spezial" gibt unter anderem einen Überblick über die Situation in der Intensivmedizin in Deutschland und Europa und spricht mit dem Medizinethiker Norbert Paul von der Universitätsmedizin Mainz über die Krise der Intensivmedizin: "nano spezial: Corona – Ruhe vor dem Sturm?", am Dienstag, 31. März 2020, 18.30 Uhr, mit Moderator Ingolf Baur.

 

Die Themen:

 

Überblick über die Kliniken in Europa

Wie ist es um die Verteilung der Betten auf Deutschlands Intensivstationen bestellt? Und wie sieht die Situation in Europa aus? Die Deutsche Vereinigung für Intensivmedizin fordert für den Worst Case länderübergreifende Bettenbelegung. Zwar existiert in Europa bereits ein Online-Register für Klinikkapazitäten, aber eine Meldepflicht gibt es nicht.

 

Krise der Intensivmedizin

Viele deutsche Krankenhäuser hatten im vergangenen Jahr, also schon vor dem Ausbruch der Corona-Krise, zeitweise ihre Intensivstationen abgemeldet. Zwar hatten sie Intensivbetten, aber kein entsprechend geeignetes Pflegepersonal. Hintergrund für diesen Mangel ist letztendlich die Kommerzialisierung des Krankenhauswesens. Es musste gespart werden, und leere, aber vorgehaltene Intensivplätze sind teuer. Wird die aktuelle Krise zu einem Umdenken führen, fragt "nano"-Moderator Ingolf Baur den Medizinethiker Norbert Paul von der Universitätsmedizin Mainz.

 

Corona und die Verschiebung von OPs

Um die Krankenhäuser zu entlasten und für Covid-19-Patienten freizuhalten, sollen alle planbaren Operationen, Aufnahmen und Eingriffe verschoben werden. Wie sieht das in der Praxis aus? Und welche OPs werden jetzt abgesagt?

 

Corona-App

Während in Deutschland immer mehr Menschen an Covid-19 erkranken, sind andere Länder und Regionen scheinbar über den Berg. Wie haben das chinesische Wuhan, Singapur oder Südkorea das geschafft? Die Zauberformel heißt Testen und Tracen – also das Nachverfolgen des Weges, den das Virus von einem Infizierten zum nächsten genommen hat, um anschließend alle gefährdeten Kontakte abzuschirmen. In Österreich helfen dabei Smartphone-Apps.

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HA Kommunikation/
3sat Presseteam

Marion Leibrecht
leibrecht.mwhatever@3sat.de
Mainz, 31. März 2020