3sat-Wirtschaftsmagazin "makro" über die Länder an Europas Rändern

Mo, 20.05.2019, 13:30 Uhr
Wie sieht die Zukunft für Europa aus? © Caro/Ruffer

Vom 23. bis zum 26. Mai 2019 finden die neunten Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Um zu verstehen, was den Kern Europas ausmacht, reist das 3sat-Wirtschaftsmagazin "makro: Europa am Rande" am Freitag, 24. Mai 2019, 21.00 Uhr, an die Ränder des Kontinents und fragt, was fern von Brüssel von dem Wohlstandsversprechen der EU zu spüren ist.

 

Auch wenn sich die Wachstumsraten zwischen den 28 Mitgliedsländern langsam annähern, so trennen die EU-Bürger immer noch Welten voneinander. So wächst zum Beispiel im Süden Europas eine von Perspektivlosigkeit geprägte Generation heran, von der jeder dritte Jugendliche keine Arbeit hat. Das Wohlstandsversprechen der EU hat an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Denn wenn derzeit über die EU diskutiert wird, dann wird über den Brexit, die Euro-Krise, Schulden oder die sogenannte Flüchtlingskrise diskutiert.

 

Die "makro"-Autoren reisen an die Straße von Gibraltar, wo Europa an Afrika grenzt. Was passiert, wenn zwei Regionen mit einem enormen Wohlstandsgefälle aufeinander treffen? Weiter geht es nach Bulgarien. Viele, der in Deutschland ungeliebten Diesel-Gebrauchtwagen finden in Mittelost- und Südosteuropa eine neue Verwendung. Lagern wir unser Umweltproblem einfach nur aus?

 

In Ungarn besuchen die "makro-"Autoren Autowerke von Suzuki, Opel, Mercedes und VW. Dass die Arbeiter in den ungarischen Niederlassungen ihre deutschen Arbeitgeber inklusive aller Abgaben nur rund ein Viertel dessen kosten, was für einen Beschäftigten im 400 Kilometer entfernten Deutschland anfällt, ist ein Grund dafür, dass VW, Daimler, Opel und viele hundert andere deutsche Unternehmen Produktionsstätten in Ungarn errichtet haben.

 

Es moderiert Eva Schmidt.