3sat zeigt Doku-Serie "Die Schweizer Alpen – Bräuche, Käuze, Aberglaube"

Mi, 29.09.2021, 10:28 Uhr
Mitte Juni fand der Alpaufzug auf die Furgglenalp statt © ZDF/SRF/B&B EndemolShine

Schreckhorn, Jungfrau, Gotthard – die Namen der Schweizer Alpengipfel sind sagenumwoben. Das Leben in den Tälern ist geprägt von Geschichten, Mythen und mitunter seltsamen Bräuchen. Die vierteilige Doku-Serie "Die Schweizer Alpen – Bräuche, Käuze, Aberglaube" geht dem alltäglichen Leben in traumhafter Kulisse nach. In 3sat am Mittwoch, 6. Oktober 2021, um 20.15 und 21.05 Uhr, sowie am Mittwoch, 13. Oktober 2021, um 20.15 Uhr und 21.05, in Erstausstrahlung.

Der Sommer 2021 ließ auffallend lange auf sich warten. Während Wochen galt der erste Blick der Appenzeller Sennen frühmorgens dem Wetter. Endlich, am 17. Juni, konnte der Alpaufzug stattfinden. Der langersehnte Tag, an dem die Kühe auf die Alp getrieben werden, steht im Mittelpunkt der ersten Folge. Und mit ihm Familie Räss. In dritter Generation bewirtschaftet sie die Furgglenalp. Die Autorinnen Michèle Künzler und Selina Beeri machen sich in der Ostschweiz mit Sennen und Bäuerinnen, einem Schellenschmied und einer Malerin sowie verschiedenen Brauchtümern vertraut. In altertümlicher Kleidung begeht Zünfter Raymond Porchet in Folge zwei das "Sechseläuten". Denn wenn es Frühling werden soll und sich der letzte Schnee in den Klüften der Schweizer Alpen festklammert, ergreifen die Menschen merkwürdige Maßnahmen, um den Winter zu vertreiben: Schellen läuten, gruselige Masken streifen durch die Gegend, und ein Schneemann wird auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Wenn der "Böögg", so heißt der Schneemann, verbrannt wird, schlägt Raymond Porchets Herz höher. Alte Traditionen, kunstvolles Handwerk und spirituelle Tätigkeiten prägen in den Schweizer Alpen den Alltag. Auch Folge drei und vier blicken in die Nischen des alpinen Daseins, das viel Raum für Mythen und Geschichten bietet.

ZDF
HA Kommunikation/
3sat Presseteam

Claudia Hustedt
hustedt.cwhatever@3sat.de
Mainz, 29. September 2021