3sat zeigt ungarischen Spielfilm "Márta sucht János"

Mi, 13.04.2022, 10:28 Uhr
Márta (Natasa Stork) versucht mit János (Viktor Bodó) zu klären, was zwischen ihnen passiert ist. / Foto: ZDF/István Halas

Aus Liebe zu einem fast Unbekannten kehrt Márta aus den USA nach Ungarn zurück. Als ‎sie sich in Budapest begegnen, gibt der Mann vor, sie nicht zu kennen. 3sat zeigt "Márta sucht János" (Spielfilm, Ungarn 2020) von Lili Horvát als deutsche Free-TV-Premiere am Samstag, 23. April 2022, um 23.40 Uhr im Rahmen der Medienpartnerschaft mit dem Festival des mittel- und osteuropäischen Films "goEast" (Dienstag, 19., bis Montag, 25. April 2022).‎ Die Hauptrollen in diesem stillen Psychothriller über ‎Besessenheit und die Abgründe des ‎Begehrens spielen Natasa Stork und Viktor Bodó. Der Film ist nach Ausstrahlung 30 Tage lang in der 3sat-Mediathek abrufbar.

Die 40-jährige Ungarin Márta hat ihr Heimatland vor vielen Jahren verlassen ‎und lebt nun in den USA, wo sie als Neurochirurgin arbeitet. Bei einem Kongress ‎macht sie die Bekanntschaft von János. Auch er ist Neurochirurg und Ungar. Für ‎Márta ist klar: Das ist der Mann ihres Lebens. Einige Monate später lässt sie ihre Karriere sausen und kehrt ‎nach Ungarn zurück. Aber in Budapest taucht János am verabredeten Ort zur verabredeten Zeit nicht auf. Irritiert ‎und enttäuscht macht Márta sich auf die Suche nach ihm, doch als sie ihn findet und ‎anspricht, behauptet er, sie noch nie gesehen zu haben. Márta fliegt nicht ‎in die USA zurück, sondern bleibt in Budapest, um diesem Mann nahe zu sein. ‎Ihr ehemaliger Professor versteht Mártas Rückkehr bei all ihren ‎beruflichen Fähigkeiten nicht, stellt sie aber im städtischen Krankenhaus ein, wo auch ‎János arbeitet. Der bleibt weiter auf Distanz. Hat Márta sich alles nur eingebildet?

"Márta sucht János" ist Lili Horváts zweiter ‎Spielfilm und entstand nach ihrem eigenen Drehbuch. Der Film feierte 2020 auf dem ‎Filmfestival von Venedig in der Reihe "Giornate degli Autori" seine Premiere und war ‎in der Kategorie "Bester internationaler Film" die ungarische Einreichung für den ‎Oscar 2021.

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Dokumentation und Reportage

Claudia Hustedt
hustedt.cwhatever@zdf.de
Mainz, 13. April 2022