Auf der Alp: 3sat zeigt "Im Berg dahuim"

Mo, 20.09.2021, 14:28 Uhr
Wildheuen ist harte Arbeit © ZDF/SRF/ExtraMileFilms

Oberstdorf im Allgäu: Hoch oben auf dem Berg verbringen Hirten und Sennenfamilien im Sommer ihre Alpzeit. Sie leben in und mit der Natur, arbeiten hart, oft bis an die Grenzen ihrer Kräfte. Doch für keinen Luxus dieser Welt würden sie ihre Alpzeit eintauschen. Der Schweizer Regisseur Thomas Rickenmann ("Alpzyt") hat gemeinsam mit Regisseurin Rahel von Gunten während eines Sommers das Leben von vier Alpgemeinschaften im Allgäu festgehalten. 3sat zeigt den Film "Im Berg dahuim" (Schweiz 2021) am Montag, 27. September 2021, um 22.25 Uhr in deutscher Erstausstrahlung.

Drei Hirten am Taufersberg hüten 240 Kühe. Im steilen Gebirge müssen sie ihr Vieh gut im Auge behalten. Die Weideeinteilung braucht viel Erfahrung. Sie und ihre Tiere wechseln ständig zwischen ihren sieben Alphütten. Trotzdem finden sie dort jeden Alpsommer ihr persönliches Glück, das am Ende am großen Viehscheid gefeiert wird.

Auf der Sölleralp legt der kleine Emil gern seinen Kopf an den warmen Bauch einer Kuh, während der Alpsennen-Papa Max die Kühe melkt. Die Milch wird täglich in Alpkäse verwandelt und später Laib für Laib sorgfältig gepflegt. Mutter Kristina sorgt derweil für schmackhafte Brotzeiten für die ganze Familie und stellt frische Kirschmolke her. Und auf der Oberau kann es gut sein, dass einige Kinder ein Autorennen mit Kisten veranstalten oder ein freier Hase herumhoppelt. Opa Wolfgang und Oma Monika sorgen seit vielen Jahren für den Alpenhof, auf dem sich Tiere, Kinder und Enkelkinder wohlfühlen und mithelfen.

Ein Etappenziel des Fernwanderwegs E5 ist die Kemptner Hütte auf 1844 Metern über dem Meeresspiegel. Dort finden Wanderer ihr Nachtlager und werden verpflegt. Neben dem Tourismus engagiert sich das Alpteam für die Wiederbelebung der Wildheuerkultur und kümmert sich um Pferde, Schweine, Ziegen, Kühe und sogar um ein zahmes Murmeltier.

ZDF
HA Kommunikation/
3sat Presseteam

Claudia Hustedt
hustedt.cwhatever@3sat.de
Mainz, 20. September 2021