Berge waren nicht immer ihre Welt: 3sat-Dokumentarfilm begleitet Alpinistin bei Himalaya-Expedition

Mi, 10.11.2021, 16:28 Uhr
"Mit Gipfelstürmerin Sophie Lavaud im Himalaya" © Sophie Lavaud

Sie hat Ausdauer, Mut und schreckt vor Rückschlägen nicht zurück. Schon zwei Mal wagte die Genferin Sophie Lavaud den Aufstieg auf den 8167 Meter hohen Dhaulagiri im Himalaya, den siebthöchsten Berg der Welt – und schon zweimal musste die heute 53-Jährige, ohne den Gipfel erreicht zu haben, wieder heimkehren. Klappt es beim dritten Mal? Am Montag, 15. November 2021, 20.15 Uhr, begleitet der Dokumentarfilm "Himalaya-Expedition Dhaulagiri: Sophie Lavaud und das Abenteuer der 8000er" von Lisa Röösli die Alpinistin bei ihrer Expedition im Frühjahr 2021 und erzählt eine bewegende Geschichte vom Scheitern und Wiederaufstehen. Alle, die an der Expedition teilnahmen waren Frauen, inklusive des Filmteams.

Steigeisen und Daunenanzüge waren nicht immer ihre Welt. Ursprünglich wollte Sophie Tänzerin werden. Dann folgten Jahre eines Berufslebens, in denen wenig darauf hindeutete, dass die Geschäftsfrau einmal auf dem Gipfel des Everest oder des K2 stehen würde. Doch dann kam die Finanzkrise von 2008, und Sophie Lavaud musste ihr Leben einmal mehr neu erfinden. Inzwischen hat sie elf der 14 höchsten Berge der Welt bestiegen. 18 Expeditionen führten sie in Richtung der höchsten Gipfel des Himalaya, aber nicht alle waren erfolgreich. Doch was bedeutet Erfolg in diesen Bergen?

ZDF
HA Kommunikation/
3sat Presseteam

Claudia Hustedt
hustedt.cwhatever@3sat.de
Mainz, 10. November 2021