"Der Trommelstock tanzt": 3sat-Dokus über Rudolf von Laban und sein Tanzdrama

Mo, 20.01.2020, 11:00 Uhr
Für sein Tanzdrama "Der Trommelstock tanzt" ließ sich Rudolf von Laban (1879-1958), ein Begründer des modernen Ausdruckstanzes, von altmexikanischen "Trommelsprachen" inspirieren © ZDF/SRF/RSI

Für sein Drama "Der Trommelstock tanzt" ließ sich Rudolf von Laban (1879 bis 1958), Mitbegründer des modernen Ausdruckstanzes, von altmexikanischen "Trommelsprachen" inspirieren. Das Stück wurde von Alison Curtis-Jones inszeniert und vom "Summit Dance Theatre" erstmals im Rahmen des "Laban Event 2015" im Teatro del Gatto in Ascona aufgeführt. Die Filmemacherin Roberta Pedrini begleitete das Projekt von den Proben im Trinity Laban Centre in London bis zur Aufführung. 3sat zeigt die Dokumentation "Der Trommelstock tanzt" am Samstag, 25. Januar 2020, 22.50 Uhr, in Erstausstrahlung.

Der Film konzentriert sich ganz auf die Figur und die Arbeit des ungarischen Tänzers, Choreografen und Tanztheoretikers Rudolf von Laban. Die Dreharbeiten fanden während des Schweizer Events auf dem Monte Verità in Ascona statt. Dort eröffnete Rudolf von Laban 1913 seine "Schule für Bewegungskunst". Im selben Jahr entstand dort neben dem Tanzwerk "Istars Höllenfahrt" auch die Choreografie zu "Der Trommelstock tanzt", die Labans Grundlagen aufzeigt: die Abkehr von Partitur und Rhythmus, um den eigenen Takt des Körpers zu finden.

Im Anschluss um 23.10 Uhr beschäftigt sich die Dokumentation "Rudolf Laban – ein Leben für den Tanz" von Roberta Pedrini mit Leben und Werk des Künstlers, begleitet das "Trommelstock"-Projekt und blickt hinter die Kulissen einer zugleich mythischen und modernen Kunst. Und im Vorfeld um 20.15 Uhr stellt die Dokumentation "Der letzte Tanz" das Leben professioneller Balletttänzerinnen und Balletttänzer vor.

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3sat Presseteam

Jessica Zobel
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Mainz, 20. Januar 2020