"Ist das Zukunft oder kann das weg?" – Neue 3satKulturdoku über Visionen für die nächste Generation

Fr, 28.05.2021, 16:15 Uhr
Filmemacher Volker Strübing, hier als Comic-Version im Raumanzug, begibt sich auf die Suche nach neuen Utopien für die Zukunft (c) ZDF/Sabine Streckhardt, Matthias Seifert

In einer Zeit, in der einem beim Blick nach vorne zuerst Katastrophenszenarien in den Sinn kommen, macht sich Filmemacher Volker Strübing in der 3satKulturdoku "Ist das Zukunft oder kann das weg?" am Samstag, 5. Juni 2021, 19.20 Uhr in Erstausstrahlung, auf die Suche nach neuen, hoffnungsvollen Utopien. Dafür spricht er mit Menschen, die die Zukunft gestalten.

Was sollte man Kindern mit auf den Weg in die Zukunft geben? Sollten sie Klavier spielen lernen – oder doch lieber Nahkampftechniken für die Zombie-Apokalypse? Für die kommende Generation sind Visionen und Utopien genauso notwendig wie umsetzbare Ideen, praktische Philosophien und realistische Gesellschaftsentwürfe. Vieles kann besser werden – und jeder kann seinen kleinen Teil dazu beitragen.

In der 3sat-Doku "Ist das Zukunft oder kann das weg?" erzählt Filmemacher Volker Strübing aus seiner ganz eigenen Perspektive die Geschichte der Zukunft. Als Kind träumt Strübing in den 1970er-Jahren von Weltraumstädten und fliegenden Autos – bis die Zukunft in den 1980er-Jahren immer düsterer wird: Tschernobyl, Waldsterben, ein drohender Atomkrieg. Doch der Planet geht nicht unter – und es gibt Menschen, die den Glauben an eine positive Zukunft nicht verlieren und für sie kämpfen.

Strübing spricht mit Menschen, die Zukunft erfinden und gestalten. Zu Wort kommen Harald Welzer, Soziologe und Mitbegründer der Stiftung Futurzwei, Génica Schäfgen, im Vorstand der Suchmaschine Ecosia, Thomas Bendig, Forschungskoordinator Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie, Jan Groos, Betreiber des Podcast "Future Histories", Karlheinz Steinmüller, Physiker, Futurologe und Science-Fiction-Autor, Magali Mohr, Politikwissenschaftlerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin Futurium Berlin sowie Nicole Schmitz, Planetenforscherin am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

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Marion Leibrecht
leibrecht.mwhatever@3sat.de
Mainz, 28. Mai 2021