Wie geht es beeinträchtigten Menschen während der Coronakrise, fragt 3sat in "Besonders normal"

Fr, 29.05.2020, 13:55 Uhr
Vor dem "Elbschlosskeller" stehen Bedürftige Schlange © ZDF/Jörn Schulz

Menschen mit Beeinträchtigungen und sozial Schwache sind von der Coronakrise besonders betroffen. Auch sie können nicht wie gewohnt arbeiten gehen und müssen um ihre berufliche Existenz bangen. Für viele ist dieser neue Alltag aber eine noch größere Herausforderung. 3sat zeigt "Besonders normal: Corona – Zwischen Sorge und Zuversicht" am Freitag, 5. Juni, um 11.30 Uhr in Erstausstrahlung. Der Film von Homeira Rhein, Steffi Springer und Greta Zimmermann begleitet beeinträchtige und obdachlose Menschen durch die Coronakrise – immer zwischen Sorge und Zuversicht.

Auf dem Leipziger Gutshof Stötteritz dürfen Menschen mit seelischer Beeinträchtigung nur noch bedingt arbeiten. Trotzdem müssen die Bewohnerinnen und Bewohnern auf dem Gelände bleiben, Besuche sind wegen der Ansteckungsgefahr verboten. Den Bewohnerinnen und Bewohnern fehlt es an Struktur im Alltag. Ihr wichtigstes Hilfsmittel ist in dieser Situation das Telefon. Die Hamburger Kneipe "Elbschlosskeller", eigentlich ein Zufluchtsort für Obdachlose, musste schließen – für Betreiber und Kunden eine echte Herausforderung. Wirt Daniel Schmidt hat deshalb seine Kneipe in eine Suppenküche und Kleiderkammer verwandelt. Das hilft ein bisschen.

ZDF
HA Kommunikation/
3sat Presseteam

Claudia Hustedt
hustedt.cwhatever@3sat.de
Mainz, 29. Mai 2020