Ein schwarzer Punkt verbindet fünf kurze Episoden über das Leben (Szene aus "Das Leben ist hart") © ZDF/Simon Schnellmann

Die 3satKurzfilmnacht: Vom Animationsfilm bis zum Dokumentarfilm

3sat zeigt in der längsten Nacht des Jahres das ganze Spektrum des kurzen Films

Anlässlich des Deutschen Kurzfilmtages am Montag, 21. Dezember 2020, zeigt 3sat ab 0.50 Uhr in der 3satKurzfilmnacht das breite Spektrum vom Animationsfilm bis zum mittellangen Dokumentarfilm.

Film
ab
Mo 21. Dez
00:50 Uhr

Montag, 21. Dezember, 0.50 Uhr

Das Leben ist hart

Kurzfilm von Simon Schnellmann, Deutschland 2015

Was kann ein Punkt schon ausrichten gegen die Übermacht der ganzen Buchstaben? In dem Animationsfilm verbindet ein schwarzer Punkt fünf kurze Episoden über das Leben. Der grafisch einfallsreiche Kurzfilm gewann den Förderpreis des NRW-Wettbewerbs der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen 2016.

 

Montag, 21. Dezember, 0.55 Uhr

Ab 18! - Dazwischen Elsa

Dokumentarfilm von Katharina Pethke und Christoph Rohrscheidt, Deutschland 2019

Ein Jahr nach dem Abitur weiß Elsa, 21, noch immer nicht, wer oder was sie sein soll. Ihr Freund winkt mit der großen Freiheit im Ausland, die Eltern erwarten ein Studium. Doch was will Elsa? Katharina Pethke und Christoph Rohrscheidt haben eine junge Frau im Dazwischen porträtiert.

 

Montag, 21. Dezember, 1.25 Uhr

Ab 18! - Die Tochter von ...

Dokumentarfilm von Joakim Demmer und Verena Kuri, Deutschland 2019

Als Micaela drei war, wurde ihre Mutter entführt. Ihre Kindheit in Argentinien war geprägt von der Suche nach ihr. Mit 19 Jahren lebt Micaela erstmals allein - ohne Polizeischutz. Der Film von Joakim Demmer und Verena Kuri in Zusammenarbeit mit Chiara Minchio begleitet die junge Frau bei ihrem Neuanfang. Ausgezeichnet mit dem Grimme-Preis in der Kategorie Kinder & Jugend und mit dem Deutschen Menschenrechts-Filmpreis in der Kategorie Kurzfilm ausgezeichnet: https://pressetreff.3sat.de/meldungen/meldung/mappe/zeige/Special/zdf3sat-produktion-ab-18-die-tochter-von-erhaelt-deutschen-menschenrechts-filmpreis-2020-1/

 

Montag, 21. Dezember, 1.50 Uhr

Ab 18! - Joe Boots

Dokumentarfilm von Florian Baron, Deutschland 2017

Ein junger US-amerikanischer Kriegsveteran hat im Irak gekämpft und versucht nach seiner Rückkehr, in sein altes ziviles Leben zurückzufinden. Das Porträt zeigt den Ex-Soldaten in sehr persönlichen Interviews. Der Film arbeitet mit Steadycam und Slow-Motion und verwebt Joes Erzählungen mit Bildern, die die brüchige Welt Amerikas zeigen.

 

Montag, 21. Dezember, 2.20 Uhr

Ab 18! - Du warst mein Leben

Dokumentarfilm von Rosa Hannah Ziegler, Deutschland 2017

Nach Jahren der Funkstille treffen sich Mutter und Tochter. Dabei kommt alles auf den Tisch: die Nächte, die Yasmin mit ihrem Bruder allein war, während ihre Mutter sich mit Drogen betäubte. Nach einer Odyssee von Heimaufenthalten und Pflegefamilien zeigt der Film den Versuch einer Annäherung zwischen Mutter und Tochter.

 

Montag, 21. Dezember, 3.05 Uhr

Ich habe der Sonne alles gegeben außer meinem Schatten

(J'ai tout donné au soleil sauf mon ombre)

Kurzfilm von Valérie Anex, Schweiz/Deutschland 2016

Jeden Sommer besetzt Lynn (Marine Sleiman) gemeinsam mit ihren Freunden leere Almhütten in den Bergen, um wilde Partys zu feiern. Adrenalin ist das Mittel gegen den monotonen grauen Alltag in der Provinz. Als Lynn nach einem Jahr Kunststudium in der Stadt wieder nach Hause zurückkehrt, fühlt sie sich wie eine Fremde. Ausgezeichnet inszenierter Kurzspielfilm aus der Schweiz.

 

Montag, 21. Dezember, 3.30 Uhr

Ab 18! - 10 Wochen Sommer

Dokumentarfilm von Peter Göltenboth und Anna Piltz, Deutschland 2014

Die letzten Tage des letzten gemeinsamen Sommers sind vorbei - und damit auch die gemeinsame Zeit von vier Freundinnen aus Berlin. In selbst gedrehten, intimen Bildern zeigt der mit einem Grimme-Sonderpreis prämierte Film Eindrücke einer Mädchenfreundschaft. Ein fiktionales, dokumentarisches Projekt, das über den Zeitraum von vier Jahren entstanden ist.

 

Montag, 21. Dezember, 4.15 Uhr

Ab 18! - Anja und Serjoscha

Dokumentarfilm von Ivette Löcker, Deutschland 2018

Anja und Serjoscha, 18 und 19 Jahre alt, sind enge Freunde. Sie leben voller Fantasie in Mariupol, einer Industriestadt im Südosten der Ukraine. Aber bietet die Stadt ihnen eine Zukunft? Der Film zeigt Momentaufnahmen aus dem Leben junger Menschen, die danach suchen, wer sie sein wollen und wie sie leben möchten.

 

Montag, 21. Dezember, 4.45 Uhr

Ab 18! - Jocko 23

Dokumentarfilm von Bettina Timm und Alexander Riedel, Deutschland 2014

Jocko, 23, lebt in einem Plattenbau in einer kleinen Stadt nahe der polnischen Grenze. Gleichaltrige gibt es dort kaum. Einsamkeit und Perspektivlosigkeit machen ihm zu schaffen. Regisseurin Bettina Timm hat ein filmisches Porträt geschaffen, das durch atmosphärisch dichte Bildkompositionen getragen wird.

 

Montag, 21. Dezember, 5.15 Uhr

Ab 18! - See you

Dokumentarfilm von Sobo Swobodnik, Deutschland 2018

Der Film taucht in die besondere Wahrnehmungswelt der 23-jährigen Jurastudentin Mara ein, die im Alter von 15 Jahren erblindet ist. Mit großer Energie und Lebensfreude gelingt es ihr, sich in der von Sehenden dominierten Alltagswelt souverän zu bewegen. Das Porträt aus der Reihe "Ab 18!" - ausgezeichnet mit dem Robert-Geisendörfer-Preise 2019 - zeigt, was es für die junge Frau bedeutet, gleichberechtigt mithalten zu können.

 

Montag, 21. Dezember, 5.15 Uhr

Telefon Santrali

Kurzfilm von Sarah Drath, Deutschland 2016

Eine junge Frau am Pult einer altmodischen türkischen Telefonzentrale nimmt eine Reihe von irritierenden Anrufen entgegen. Es meldet sich unter anderem der türkische Staatsgründer Atatürk. 2016 ausgezeichnet mit dem 3sat-Förderpreis bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen und dem "Preis der deutschen Filmkritik" für den besten Kurzfilm.

Fotos zur 3satKurzfilmnacht finden Sie hier.

ZDF
HA Kommunikation/
3sat Presseteam

Claudia Hustedt
hustedt.cwhatever@3sat.de
Mainz, 10. November 2020
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