Sucht seine Rettung in der Schweiz - John Hoy als Lieutenant Halliday, ein englischer Offizier der Alliierten © ZDF und SF DRS/Lindtberg

"Die letzte Chance" - Preisgekrönter Schweizer Spielfilm aus dem Jahr 1945

Regie: Leopold Lindtberg

Norditalien, 1943: Zwei Kriegsgefangene entkommen den Nazis und versuchen, sich zur Schweiz durchzuschlagen. Als sie auf eine Gruppe jüdischer Flüchtlinge stoßen, beschließen sie, zu helfen. 3sat zeigt den preisgekrönter Schweizer Spielfilm "Die letzte Chance" am Sonntag, 10. Mai, 11.10 Uhr, aus dem Jahr 1945 im Rahmenseines Programms anlässlich des Zweiten Weltkriegs.

Film
So 10. Mai
11:10 Uhr

In Norditalien kommandieren die Deutschen. Badoglio regiert anstelle des abgesetzten Mussolini. Und amerikanische und britische Truppen rücken vor:  Aus einem Gefangenentransport fliehen der britische Leutnant Halliday und der amerikanische Sergeant Braddock. Als das Radio vom Waffenstillstand zwischen Badoglio und den Alliierten berichtet, keimt Hoffnung auf. Doch die Deutschen starten einen Gegenschlag. Ein Priester und Partisan versteckt die beiden Flüchtlinge und bringt sie mit einem Schicksalsgenossen zusammen, dem englischen Major Telford. Die drei machen sich zur Grenze auf. Die 20 weiteren Flüchtlinge, die das örtliche Gasthaus beherbergt - Juden aus aller Welt, die auf Asyl in der neutralen Schweiz hoffen -, nehmen sie mit.

 

"Die letzte Chance" entstand 1944/1945. Regisseur Leopold Lindtberg besetzte die Rollen weitgehend mit Laien, die ein entsprechendes Schicksal erlebt hatten. Sein Film wurde zum Welterfolg. 1946 errang er den Grand Prix und den Internationalen Friedenspreis in Cannes sowie den Preis der New Yorker Kritik, 1947 erhielt er den begehrten Golden Globe.

 

Alle Fotos zum Film und zum gesamten Programm anlässlich des Endes des Zweiten Weltkriegs finden Sie hier.

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