Beim seit 2018 laufenden Rückbau des Kernkraftwerkes ist weiter unklar, wohin der Bauschutt gebracht werden kann / Foto: ZDF und dpa/Carmen Jaspersen. Nutzungsrecht: 10.04.2022 - 03.07.2022

"Energiesicherheit in Deutschland - Renaissance der Atomkraft?

Deutschland will und muss sich unabhängig von russischem Gas machen. Zeitgleich ist der Atomausstieg Ende 2022 beschlossene Sache. Doch der russische Angriffskrieg auf die Ukraine markiert eine Veränderung der Energiedebatte in ganz Europa – und in Deutschland taucht die Frage auf, die eigentlich niemand mehr zu stellen wagte: Sollten die Laufzeiten der aktiven Atomkraftwerke doch verlängert werden? "MAKRO" befasst sich am Dienstag, 17. Mai 2022, 22.25 Uhr, in "Energiesicherheit in Deutschland - Renaissance der Atomkraft?" mit dieser Frage. Erstausstrahlung. 

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Di 17. Mai
22:25 Uhr
Erstausstrahlung

Unabhängig von Befürwortern und Gegnern der Atomkraft: Wäre das überhaupt realistisch? Technisch sei eine Verlängerung möglich, sagt die Technikhistorikerin Anna Veronika Wendland, es fehle vor allem der Mut der Politik. Auch ausreichend Personal zu finden, sei kein unüberwindbares Problem, so der Physiker Ulrich Waas, der von 2005 bis 2021 in der Reaktorsicherheitskommission saß. Kernkraftgegner hingegen argumentieren sowohl mit der finanziellen Herausforderung, die eine Verlängerung der Laufzeiten mit sich bringen würde, als auch mit Sicherheitsrisiken. Doch was wäre der wahre Preis der Verlängerung der Laufzeiten?

 

Die Sendung ist in Zusammenarbeit mit der ZDF-Umweltsendung "planet e." entstanden.

 

Am Dienstag, 14. Juni 2022, zeigt 3sat um 22.25 Uhr die Sendung "MAKRO: Energiesicherheit in Deutschland - Dauerbrenner Gas?", die Sendung "MAKRO: Energiesicherheit in Deutschland - Comeback der Kohle?" ist in der 3satmediathek zu sehen.  

 

Fotos finden Sie hier.

Hauptabteilung Kommunikation
Dokumentation und Reportage

Marion Leibrecht
leibrecht.mwhatever@zdf.de
Mainz, 12. Mai 2022
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