Wir spüren sie nicht und sehen sie nicht - und trotzdem umgibt sie uns: kosmische Strahlung © ZDF/Joaquín Vergara

Kosmische Strahlung

"Wissenschaft am Donnerstag" mit einer Dokumentation über die Rätsel der kosmischen Strahlung und der Gesprächssendung "scobel - Aufbruch ins All"

Sie ist nicht sichtbar, nicht spürbar und doch umgibt sie uns: kosmische Strahlung. Sie bringt wunderschöne Polarlichter hervor, doch birgt sie Gefahren für das Leben auf der Erde. "Kosmische Strahlung" ist das Thema am Donnerstag, 7. März, bei "Wissenschaft am Donnerstag". Nach der Dokumentation um 20.15 Uhr folgt um 21.00 Uhr die Sendung "scobel - Aufbruch ins All".

Wissenschaft am Donnerstag
Do 07. Mär
20:15 Uhr

Aus dem Weltall prasseln ständig Teilchen auf unsere Atmosphäre, meist Protonen, die extrem beschleunigt werden und so immense Energien erlangen. Astrophysiker weltweit rätseln seit Jahrzehnten, woher diese Teilchen kommen und warum sie eine so hohe Energie entwickeln. Die kosmische Strahlung kann Veränderungen im Erbgut bewirken. Biologen betrachten kosmische Strahlung deshalb als einen wichtigen Motor für die Evolution – ohne sie hätte die Natur wohl kaum die heute zu beobachtende Artenvielfalt hervorgebracht. Die Erde hat glücklicherweise einen effektiven Strahlenschutz gegen den permanenten Teilchenstrom aus dem Weltall: Zum einen wirkt das Magnetfeld der Erde als Strahlenblocker, zum anderen absorbiert die Erdatmosphäre einen Teil der kosmischen Teilchen. Nur ein kleiner Teil der Strahlung erreicht überhaupt die Erdoberfläche. Die Dokumentation "Kosmische Strahlung" von Daniel Vega, am Donnerstag, 7. März, 20.15 Uhr, reist zu den weltweiten Forschungszentren in Spanien, Argentinien und der Schweiz, um dem Rätsel der kosmischen Strahlung auf die Spur zu kommen.

 

Welche Auswirkung hat sie auf das Klima, und welche Folgen können für den Menschen entstehen? Mit Video-Stream. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, beschäftigt sich Gert Scobel im Rahmen von "Wissenschaft am Donnerstag" in "scobel - Aufbruch ins All" mit der Frage, ob es extraterrestrische Lebensformen gibt und wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass sich aus simplen Lebensformen komplexere bilden. Wann kann der Mensch andere Planeten besiedeln? Wo ist das am besten möglich? Gibt es Leben auf anderen Planeten? Vor 20 Jahren öffnete die Entdeckung der ersten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems neue Horizonte. Inzwischen fanden Astronomen rund 3500 sogenannte Exoplaneten. Zwei davon befinden sich astronomisch betrachtet vor unserer Haustür: Proxima Centauri und Trappist-1 mit sogar sieben ihn umkreisenden Planeten. "scobel" gibt einen Überblick über den Stand der Forschung, stellt die ehrgeizigen Projekte der Wissenschaft an der Grenze zur Science-Fiction vor und ordnet ein, welche kosmischen Ziele realistisch sind.

 

In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen zum Thema.

 

Fotos zur Sendung finden Sie hier

ZDF
HA Kommunikation/
3sat Presseteam

Marion Leibrecht
leibrecht.mwhatever@3sat.de
Mainz, 29. Januar 2019
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