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makro: Bedrohte Landwirtschaft

Das 3sat-Wirtschaftsmagazin über den Zustand der deutschen Agrarpolitik

Die Zahl der deutschen Bauern sinkt dramatisch. Hunderttausende ihren Hof aufgeben - und es werden immer mehr. Müssen wir uns um die Qualität unserer Lebensmittel und der Tierhaltung sorgen? Das fragt "makro: Bedrohte Landwirtschaft" am Freitag, 6. September, um 21.00 Uhr. Die Erstausstrahlung wird live moderiert von Günther Neufeldt.

Wissen
Fr 06. Sep
21:00 Uhr
Erstausstrahlung

1970 gab es in Deutschland über eine Million Betriebe. Heute ist die Anzahl auf ein Viertel geschrumpft. Im Gegenzug steigt die Zahl der großen Agrarkonzerne. Denn je weniger Höfe es gibt, desto größer werden jene, die übrig bleiben.

 

Die Bodenpreise haben sich in den letzten zwölf Jahren mehr als verdoppelt. Investoren können mehr Geld als die Landwirte investieren. Dass es immer mehr Großbetriebe gibt, hat erhebliche Auswirkungen auf die Bewirtschaftung der Flächen. Es entstehen immer mehr Flächen mit Monokulturen. Geht durch immer mehr Großbetriebe das "agrarkulturelle Gedächtnis" verloren?

Besonders die europäische Subventionspolitik macht vielen Landwirten das Leben schwer. Ein Großteil der Subventionen wird auf die Flächen verteilt. So bekommen Kleine wenig und Große viel Unterstützung. Darüber hinaus setzen die Preise auf den Weltmärkten die Bauern unter Druck. Überlebenschance haben nur Betriebe, die Kosten verringern oder Flächen zukaufen können.

ZDF
HA Kommunikation/
3sat Presseteam

Maja Tripkovic
tripkovic.mwhatever@3sat.de
Mainz, 02. August 2019