Wie sieht die Zukunft für Europa aus? © Caro/Ruffer

makro: Europa am Rande

Das 3sat-Wirtschaftsmagazin über die Länder an Europas Rändern

Vom 23. bis zum 26. Mai 2019 finden die neunten Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Um zu verstehen, was den Kern Europas ausmacht, reist "makro" am Freitag, 24. Mai, 21.00 Uhr, an die Ränder des Kontinents und fragt, was fern von Brüssel von dem Wohlstandsversprechen der EU zu spüren ist. Erstausstrahlung.

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Fr 24. Mai
21:00 Uhr
Erstausstrahlung

Auch wenn sich die Wachstumsraten zwischen den 28 Mitgliedsländern langsam annähern, so trennen die EU-Bürger immer noch Welten voneinander. So wächst zum Beispiel im Süden Europas eine von Perspektivlosigkeit geprägte Generation heran, in der jeder dritte Jugendliche keine Arbeit hat. Das Wohlstandsversprechen der EU hat an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Denn wenn aktuell über die EU diskutiert wird, dann über Brexit, Euro-Krise, Schulden oder die sogenannte Flüchtlingskrise.

 

Die "makro"-Autoren reisen an die Straße von Gibraltar, dort wo Europa an Afrika grenzt. Was passiert, wenn zwei Regionen mit einem enormen Wohlstandsgefälle aufeinander treffen?

 

Weiter geht es nach Bulgarien. Viele, der in Deutschland ungeliebten Diesel-Gebrauchtwagen finden in Mittelost- und Südosteuropa eine neue Verwendung. Lagern wir unser Umweltproblem einfach nur aus?

 

In Ungarn besucht "makro" Autowerke von Suzuki, Opel, Mercedes und VW. Dass die Arbeiter in den ungarischen Niederlassungen ihre deutschen Arbeitgeber inklusive aller Abgaben nur rund ein Viertel dessen kostet, was für einen Beschäftigten im 400 Kilometer entfernten Deutschland anfällt, ist ein Grund dafür, dass VW, Daimler, Opel und viele hundert andere deutsche Unternehmen Produktionsstätten in Ungarn errichtet haben.

ZDF
HA Kommunikation/
3sat Presseteam

Maja Tripkovic
tripkovic.mwhatever@3sat.de
Mainz, 25. April 2019
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