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MAKRO: "Fernweh und Flugscham"

3sat-Wirtschaftssendung

Das Geschäft mit dem Reisen ist für viele Länder einer der wichtigsten Wirtschaftszweige. Weltweit hängt jeder zehnte Arbeitsplatz am Tourismus. Doch welche ökonomischen, ökologischen und sozialen Folgen hat es, wenn Milliarden Urlauber ständig unterwegs sind? Und ist die Corona-Krise ein Reset für die Branche? MAKRO: "Fernweh und Flugscham" beschäftigt sich am Dienstag, 26. April 2022, 22.25 Uhr, mit diesen Fragen. 

Wissen
Di 26. Apr
22:25 Uhr

Nach zwei Jahren Corona-Flaute will die Tourismusbranche 2022 wieder durchstarten. Doch schon lange vor der Krise agierte die Branche am Limit, mit Flügen günstiger als Taxifahrten, All-inklusive-Angeboten zu Schleuderpreisen und Städte-Kurztrips, die mehr mit Stress als mit Urlaub zu tun hatten. In Barcelona, Amsterdam, Venedig entwickelten sich Authentizität und originäre Atmosphäre mehr und mehr in lukrative Geschäftsmodelle. Städte drohten am eigenen Erfolg zu ersticken. Gewinner sind internationale Investoren.

Venedig gehört zu den Städten, die die Besucherströme künftig besser steuern wollen. Während des Lockdowns hat die Gemeinde Hunderte von Kameras und Sensoren in der ganzen Stadt installiert. Mit ihnen wird minutengenau ermittelt, wie viele Menschen kommen und gehen. Diese Daten will die Stadt künftig nutzen, um Touristenmengen an Hotspots zu entzerren.

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Hauptabteilung Kommunikation
Dokumentation und Reportage

Marion Leibrecht
leibrecht.mwhatever@zdf.de
Mainz, 23. Februar 2022
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