Kronprinz Naruhito und Kaiser Akihito im Dezember 2018 bei Akihitos 85. Geburtstag © reuters/Issei Kato

makro: Japans Öffnung

Das Land der aufgehenden steht vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen, denn in Japan schrumpft und altert die Bevölkerung rasant. Fachkräfte werden Mangelware. "makro" blickt in der Live-Sendung "Japans Öffnung" am Freitag, 3. Mai 2019, um 21.00 Uhr, auf den pazifischen Inselstaat. 

Wissen
Fr 03. Mai
21:00 Uhr
Erstausstrahlung

Die "makro"-Autoren zeigen auf, dass, ähnlich wie in Deutschland, auch die japanische Wirtschaft dringend ausländische Fachkräfte brauche, um Lücken zu schließen. Der abgeschottete Inselstaat müsse sich öffnen und mehr Menschen ins Land holen. Die japanische Regierung unter Shinzo Abe hat Ende 2018 ein umstrittenes Einwanderungsgesetz erlassen, welches dem aktuen Arbeistkräftemangel in 14 Branchen - darunter dem Bau-, und Agrarsektor sowie der Altenpflege, entegegnwirken soll. Doch reicht das neue Gesetz, um den Arbeistkräftemangel aufzufangen?

 

Investitionen in Roboter in der Industrie, im Service- und Pflegebereich allein könnten die Engpässe nicht beseitigen. Zu schnell altere die japanische Gesellschaft, und zu wenig junge Leute rücken nach.

 

Im Handel brechen zudem neue Zeiten an: Von der größten Freihandelszone der Welt, die Japan und die EU seit dem 1. Februar 2019 bilden, profitieren deutsche und japanische Unternehmen gleichermaßen. Denn für fast alle Produkte wurden die Zölle abgeschafft.

 

Gleichzeitig ändert sich in Japan eine Tradition: Akihito ist der erste Kaiser der ältesten Erbmonarchie der Welt, der zu Lebzeiten den Thron für seinen Nachfolger freimacht. Am 1. Mai wird sein ältester Sohn, der 58-jährige Kronprinz Naruhito, den Chrysanthementhron besteigen.

 

Mehr zum Inselstaat Japan am 3sat-Thementag "Faszination Japan"am Samstag, 27. April ab 6.00 Uhr.

ZDF
HA Kommunikation/
3sat Presseteam

Maja Tripkovic
tripkovic.mwhatever@3sat.de
Mainz, 18. März 2019
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