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makro: Nullzins frisst Geld

Das 3sat-Wirtschaftsmagazin über die Zinspolitik der EZB

Milliarden an Zinseinkünften gehen den Sparern jedes Jahr verloren. Dagegen ist das Schuldenmachen für den Staat durch die Nullzinspolitik der EZB so günstig wie noch nie. Historisch niedrig ist auch das Baugeld. 

Wissen
Fr 22. Nov
21:00 Uhr
Erstausstrahlung

Sparer bekommen nichts mehr für ihr Erspartes - und Banken geben die Strafzinsen teilweise an die Kunden weiter. Die Münchner Sparkasse geht noch einen Schritt weiter und will bis Jahresende die Prämien-Sparverträge von 28 000 Kunden kündigen.

Als eine seiner letzten Amtshandlungen verkündete EZB-Präsident Draghi eine weitere Verschärfung des Strafzinses. Nun müssen die Banken noch tiefer in die Tasche greifen, wenn sie ihr Geld bei der Europäischen Zentralbank parken. Mit diesem Schritt will die EZB mehr Geld in die Wirtschaft der vor allem konjunkturschwachen EU-Länder pumpen. Welche Folgen das für den deutschen Sparer hat, zeigt "makro" in seiner Sendung "Nullzins frisst Geld" am 22. November um 21.00 Uhr. Livesendung moderiert von Eva Schmidt.

Am 1. November tritt Christine Lagarde in die Fußstapfen von Mario Draghi. Nicht zur Freude der Gegner des "System Draghi". Denn es gibt nur wenig Hoffnung, dass sich der Kurs unter der designierten Nachfolgerin ändern wird.

ZDF
HA Kommunikation/
3sat Presseteam

Maja Tripkovic
tripkovic.mwhatever@3sat.de
Mainz, 07. Oktober 2019