"makro"-Moderatorin Eva Schmidt © ZDF

makro: Wohnen der Zukunft – Bezahlbare Grundstücke

3sat zeigt „makro on tour“ mit Eva Schmidt

In Deutschland ist ein Baugrundstück für junge Familien fast wie ein Sechser im Lotto. In Gemeinden stapeln sich die Anfragen und die Preise wachsen in den Himmel. Ist das überall in Deutschland so? "makro"-Moderatorin Eva Schmidt geht in der Sendung "makro: Wohnen der Zukunft – Bezahlbare Grundstücke" am Dienstag, 17. August, um 22.25 Uhr, auf Spurensuche. Erstausstrahlung.

Wissen
Di 17. Aug
22:25 Uhr
Erstausstrahlung

Die süddeutsche Stadt Ulm gilt Vielen als Positivbeispiel. Die Stadt war in den zurückliegenden Jahren stets auf Expansionskurs: neue Gewerbegebiete, neue Baugebiete. Trotzdem steigen, anders als in vielen Städten, die Preise für Mieten und Baugrund moderat. Doch vielerorts ist Wohnen in Deutschland zu einem sozialen Zündstoff geworden. Dabei gerät nun auch das Bauland in den Fokus. Durch die enormen Preissteigerungen sind Grundstücke für viele inzwischen unerschwinglich. Der Traum vom Eigenheim bleibt für die große Masse der Bevölkerung unerfüllt. Die Pandemie hat den Wunsch nach Wohneigentum noch verstärkt und die Immobilienpreise weiter angeheizt. Zum großen Engpass wird dabei immer mehr das Bauland.Für Konfliktstoff sorgte beispielsweise die Entscheidung der Stadt Tübingen, Eigentümer*innen von Grundstücken zum Bau zu verpflichten, um Wohnraum zu schaffen. Rund 500 Baulücken gibt es in der Stadt. Die wären für Oberbürgermeister Boris Palmer auch ein idealer Platz für günstige platzsparende Modulhäuser, so genannte Tiny Houses.

"makro on tour" fragt: Wie kann die öffentliche Hand für günstiges Bauland und bezahlbaren Wohnraum sorgen?

Hauptabteilung Kommunikation
Analyse und Information

Maja Tripkovic
tripkovic.mwhatever@zdf.de
Mainz, 29. Juni 2021
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