Schon vor Corona hatten die deutschen Innenstädte zu kämpfen (c) dpa/Frank Rumpenhorst

makro: Zukunft der Innenstädte

Das 3sat-Wirtschaftsmagazin über die Herausforderungen der Innenstädte

Nicht erst seit Corona stehen die Innenstädte vor einem gewaltigen Umbruch. Leere Geschäfte und Büros prägen die Stadtkerne, gleichzeitig ist Wohnraum knapp. Wie müssen sich deutsche Innenstädte verändern, um lebenswert zu bleiben? Das fragt das 3sat-Wirtschaftsmagazin "makro" in seiner Sendung "Zukunft der Innenstädte" am Dienstag, 22. September, um 22.25 Uhr. Erstausstrahlung, moderiert von Eva Schmidt. 

Wissen
Di 22. Sep
22:25 Uhr
Erstausstrahlung

In Oldenburg baut der Architekt Alexis Angelis derzeit die ehemalige Hertie-Filiale zu einer Art "Haus der Begegnung" um. Nach jahrelangem Leerstand entsteht im alten Gebäude nun ein Mix aus Gastronomie, kultureller Eventfläche, Coworking-Space, Hotel, Fitnesscenter, Bank und Fachhändler. Nur Handel passe nicht mehr in die Zeit, es braucht neue Inhalte und neue Konzepte. Umgedacht hat man auch in Essen - Dort wurde die ehemalige Handelszentrale des Industriekonzerns Thyssenkrupp zu 340 Mietwohnungen umgebaut. Insgesamt könnte in Zukunft die Nachfrage nach Büroflächen sinken. Ein Drittel der deutschen Unternehmen rechnet damit, dass auch nach Corona viele Menschen im Homeoffice, statt im Büro arbeiten werden. Braucht es künftig also überhaupt noch so viele Büros in den Städten - oder wären diese Flächen nicht eher als Wohnraum geeignet?

Die Herausforderungen für die Innenstädte sind vielfältig. Aber auch die Lösungen. "makro" stellt einige von ihnen vor. 

ZDF
HA Kommunikation/
3sat Presseteam

Maja Tripkovic
tripkovic.mwhatever@3sat.de
Mainz, 21. September 2020