Tasche, Imitat nach Louis Vuitton, 2003 (Exponat der Sonderausstellung "Fashion?! Was Mode zu Mode macht") (c) ZDF und SWR/Landesmuseum Württemberg/Hendrik Zwietasch

"Museums-Check mit Markus Brock" im Landesmuseum Württemberg

Von den Kelten über die Geschichte Baden-Württembergs bis zur Sonderausstellung über Mode

Ob der "Krieger von Hirschlanden", ein virtueller Besuch im Mittelalter oder ganze reale Exponate aus der Geschichte Baden-Württembergs: In der 3sat-Reihe "Museums-Check mit Markus Brock" (Sonntag, 20. Dezember 2020, 18.30 Uhr) erkundet Kunstfan Brock gemeinsam mit Schauspielerin Nina Siewert das Landesmuseum Württemberg in Stuttgart – und wirft auch einen Blick auf die Sonderausstellung "Fashion?! Was Mode zu Mode macht" (noch bis 25. April 2021). Erstausstrahlung.

Dokumentation
So 20. Dez
18:30 Uhr
Erstausstrahlung

In der aktuellen Sonderausstellung dreht sich alles um Mode und Trends. Sie illustriert auch, wer eigentlich entscheidet, was "in" oder "out" ist. Zu sehen sind Modeklassiker von den 1950er Jahren bis heute, darunter Entwürfe von Coco Chanel, Jean Paul Gaultier und Vivienne Westwood. Außerdem zeigt die Schau Modefotografie, Alltagskleider und Outfits von Stil-Ikonen wie Marlene Dietrich und David Bowie.

Ein Highlight im Landesmuseum Württemberg ist die europaweit einmalige Sammlung der Kelten mit Prunkgräbern des 7. bis 5. Jahrhunderts vor Christus, die als Dauerausstellung zu sehen ist. Einzigartig ist der "Krieger von Hirschlanden": Die um 500 vor Christus erschaffene Sandsteinstatue gilt als die älteste mitteleuropäische Großplastik in Menschengestalt, ausgestattet mit Hüftgürtel, Dolch und Hut.

Einen historischen Krimi kann man in der Schausammlung "LegendäreMeisterWerke. Kulturgeschichte(n) aus Württemberg" erleben: Für das Projekt "Heilige und Halunken" produzierte das Museum aufwendig eine Virtual-Reality-Kulisse, in der man als Besucher mittels VR-Brille einen Kunstdieb im Mittelalter verfolgen kann. Ganz reale Geschichten aus dem Leben der Bewohner Württembergs erzählen mehr als 1500 hochkarätige Exponate, die ebenfalls dort ausgestellt sind, darunter Spangenhelm, Kettenhemd oder ein Porträt von Kronprinzessin Olga aus dem Jahr 1856.

Die gebürtige Stuttgarterin Nina Siewert steht seit ihrer Schulzeit vor der Kamera. Ihr Schauspielstudium absolvierte sie an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig. Seit 2017 ist sie am Schauspiel Stuttgart engagiert und arbeitet parallel für Film und Fernsehen. In der ZDF-Serie "SOKO Stuttgart" mimt sie die junge, zielstrebige Kriminalkommissarin Nele Becker. 

 

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Dokumentation und Reportage

Marion Leibrecht
leibrecht.mwhatever@zdf.de
Mainz, 18. November 2020
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