Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Di 25. Jan
09:09 Uhr
Moderation: Ariane Binder
(Erstsendung: 24.01.2022)
Dokumentation
Gläubige im Dienst der katholischen Kirche in Deutschland wagen in der exklusiven ARD-Dokumentation "Wie Gott uns schuf - Coming-out in der katholischen Kirche" den gemeinsamen Schritt an die Öffentlichkeit. Menschen, die sich als nicht-heterosexuell identifizieren, erzählen vom Kampf um ihre Kirche - manchmal sogar mit dem Risiko, dadurch ihre Arbeit zu verlieren.

Telegram und machtloser Rechtsstaat
Einst als Kommunikationsmittel der Demokratiebewegungen im Iran und in Belarus gepriesen, steht Telegram heute in Deutschland und anderen Ländern als Plattform für Rechtsextreme und radikale Gegner von Corona-Maßnahmen in der Kritik. Über ihn werden Hass und Hetze verbreitet. Doch bisher ist der Staat weitgehend machtlos. Im Gespräch: Arndt Ginzel, Investigativjournalist

Tschechows "Der schwarze Mönch"
Der russische Regisseur Kirill Serebrennikow durfte nach einem vierjährigen strikten Reiseverbot kurzfristig nach Hamburg reisen und persönlich vor Ort inszenieren. Zuvor hatte er viele Proben zu seinen Inszenierungen in ganz Europa per Videoschalte geleitet. "Kulturzeit" war bei der Premiere.

Zum Tod von Thierry Mugler
Der französische Modeschöpfer Thierry Mugler ist im Alter von 73 Jahren gestorben. Sein Tod sei unerwartet gekommen, er habe kommende Woche Kooperationen bekannt geben wollen, so sein Agent Jean-Baptiste Rougeot. Mugler gehörte zu den großen französischen Modeschöpfern wie Yves Saint Laurent oder Jean Paul Gaultier.

"Bauwerke, die nie errichtet wurden"
Die Städte, durch die wir gehen, die Gebäude, die wir betrachten, die Wände, die wir bewohnen: Sie könnten auch andere sein. Denn das, was wir bauen, ist nur ein Bruchteil dessen, was wir entwerfen: Die Geschichte der Architektur ist auch eine Geschichte der gescheiterten Utopien. Das Buch "Bauwerke, die nie errichtet wurden" des Briten Christopher Beanland versammelt erstaunliche Beispiele.

Georgia O'Keeffe: Fondation Beyeler
Sie ist eine der bedeutendsten Malerinnen des 20. Jahrhunderts: die US-Amerikanerin Georgia O'Keeffe. Ihre radikale Art zu sehen, ihre unabhängige Art zu denken und ihre freie Art zu leben machten sie zu einer herausragenden Künstlerin, die ein völlig neues Frauenbild prägte. Jetzt widmet ihr die Fondation Beyeler eine große Retrospektive, die bis zum 22. Mai in
Basel zu sehen ist.

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