makro: Zukunft der Arbeit - Homeoffice

Wirtschaft in 3sat
Di 26. Jan
22:33 Uhr
Moderation: Eva Schmidt
Erstausstrahlung
Freiwillig oder auf Anordnung - Corona hat viele Arbeitnehmer ins Homeoffice katapultiert. "makro" blickt in die Zukunft und zeigt, wie sich der Arbeitsmarkt durch die Pandemie verändert.

Irgendwo zwischen Vertrauensarbeitszeit und geforderter Strafsteuer geht die Reise hin. Ein Vorschlag, der für ordentlich Aufruhr sorgte: 150 Euro pro Monat sollen die Arbeitnehmer zahlen, die nach Corona noch weiter freiwillig im Homeoffice arbeiten.

Diese Idee kommt aus der Londoner Research-Abteilung der Deutschen Bank. Wer von zuhause arbeitet, konsumiert nicht, verbraucht kein Benzin, trägt keine Business-Kleidung, kauft keinen Coffee to go. Und das, was man damit spart, fehlt am Ende der Wirtschaft, so die These. Eine Strafsteuer könnte das etwas abfedern.

Fast jede und jeder fünfte Berufstätige arbeitet inzwischen ganz oder teilweise von zuhause aus. Aus der Not geboren, wurden so in Unternehmen Tatsachen geschaffen. Und Herausforderungen. Diskutiert wird über Mitarbeiterbindung, soziale Vereinsamung und Zukunftschancen.

Redaktionshinweis: "makro" beschäftigt sich in einem dreiteiligen Schwerpunkt mit den Veränderungen des Arbeitsmarkts durch die Pandemie. Am Dienstag, 26. Januar, um 22.30 Uhr startet in 3sat die Reihe mit "makro: Zukunft der Arbeit - Homeoffice". An den beiden folgenden Dienstagen geht es um die systemrelevanten Berufe und um die Arbeitsplätze in der Großindustrie.

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