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Die Welt von morgen
Mi 27. Jan
07:00 Uhr
Moderation: Yve Fehring
(Erstsendung: 26.01.2021)
Mutanten
Das Corona-Virus mutiert - und wird noch ansteckender. Drei Mutanten machen Forschenden derzeit Sorgen. Ihre Verbreitung sollte unbedingt gestoppt werden.

Genom-Sequenzierung von Corona-Tests
B.1.1.7 heißt eine Corona-Mutation aus Großbritannien, die große Besorgnis erzeugt: Denn B.1.1.7 ist deutlich ansteckender als das bisher bekannte Virus. Wie verbreitet die Mutation in Deutschland ist, weiß auch das RKI nicht. Denn anders als in Großbritannien und Dänemark wird in Deutschland und den meisten Ländern bisher keine Gen-Sequenzierung bei den Viren vorgenommen.

Gender Data Gap
Geschlechterstereotype finden sich auch in der Wissenschaft. Dort ist das Männliche die Norm, denn geforscht wird oft nur am Mann. Mit Folgen: Frauen haben ein höheres Risiko in einem Autounfall zu sterben oder sich schwer zu verletzen, auch weil Auto-Sicherheitssysteme auf den Durchschnittsmann ausgerichtet sind. Nun wollen Forschende die Crash-Tests in die virtuelle Welt verlagern.

Künstliches Auge
Dr. Nicole Grenwald, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Köln, war begeistert, als sie der israelischen Firma Orcam den NRW Invest Award verlieh. Mit Hilfe eines an einer Brille befestigten Geräts gibt Orcam Blinden die Fähigkeit, ein Straßenschild, ein Restaurantmenü oder eine Produktspezifikation im Supermarkt zu lesen und zu erkennen. Künstliches Sehen in Echtzeit.

Corona und Bodylanguage
Im Corona-Jahr 2020 war Weihnachten, wie es noch nie zuvor war: mit Abstand und Maske, Regeln und Einschränkungen. Was haben die neuen Regeln mit uns gemacht? Wie verändert es uns, dass Nähe und Berührung seit Monaten eingeschränkt sind? Was passiert, wenn wegen der Maske jegliche Mimik wegfällt und wir keine Emotionen mehr in Gesichtern ablesen können?

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