Harnoncourt dirigiert Mozart

Stefaniensaal, "styriarte Klangwolke", Graz 2014
Sa 06. Mär
20:15 Uhr
Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart:
- Symphonie in Es, KV 543
- Symphonie in g, KV 550
- Symphonie in C, KV 551 ("Jupiter-Symphonie")
Orchester: Concentus Musicus Wien
Musikalische Leitung: Nikolaus Harnoncourt
Bildregie: Volker Grohskopf
Zehn Wochen des Sommers 1788 genügten Wolfgang Amadeus Mozart, um die Trias seiner letzten Symphonien zu vollenden. Für Nikolaus Harnoncourt waren sie mehr als drei einzelne Meisterwerke.

Er sah sie als geschlossenen Zyklus, als "Oratorium ohne Worte", die Überhöhung der Symphonie zum quasi-sakralen Ereignis und dramaturgisch gebundenen Ganzem, das von der langsamen Einleitung der Es-Dur- bis zum fugierten Finale der "Jupiter"-Symphonie reicht.

Unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt (1929-2016) führte der Concentus Musicus Wien am 5. Juli 2014 im Rahmen der "styriarte", der sommerlichen Musikfestspiele Steiermark, die letzten drei Symphonien von Wolfgang Amadeus Mozart im Grazer Stefaniensaal auf: die Symphonie in Es-Dur, KV 543, die Symphonie in g-moll, KV 550, sowie die Symphonie in C-Dur, KV 551, die "Jupiter-Symphonie".

Ganz Österreich konnte das Hochkulturereignis aus der Steiermark, die "Klangwolke 2014", wieder im Radio und Fernsehen verfolgen. Die "styriarte"-Aufführung wurde außerdem auch zum Klangereignis im öffentlichen Raum: Public-Viewings auf öffentlichen Plätzen im gesamten österreichischen Bundesland luden zum kostenlosen Live-Kulturgenuss ein.

Redaktionshinweis: 3sat zeigt "Harnoncourt dirigiert Mozart" zum fünften Todestag von Nikolaus Harnoncourt am 5. März. Aus demselben Anlass folgt im Anschluss, um 22.05 Uhr, das Porträt "Nikolaus Harnoncourt – Die Musik meines Lebens", für das der österreichische Musiker und Dirigent selbst die für ihn bedeutendsten musikalischen Werke zusammenstellte.

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