Rod Stewart: Live at the Royal Albert Hall

Royal Albert Hall, London, Großbritannien, 2004
Mo 17. Mai
05:05 Uhr
Am 13. Oktober 2004 begeistert Rod Stewart die Fans in der ausverkauften Royal Albert Hall, begleitet vom BBC Concert Orchestra, dem London Community Gospel Choir, seiner Band und Gästen.

Neben seinem Freund aus "Faces"-Tagen, dem Rolling-Stones-Gitarristen Ron Wood, begrüßt Rod Stewart die Sängerin Chrissie Hynde, mit der er den Klassiker "As Time Goes By" interpretiert. Sein Überraschungsgast ist die schottische Sängerin Amy Belle.

Zusammen singen Amy und Rod den Stewart-Klassiker "I Don't Want to Talk About It". Das Duett wird ein Hit, der bis im Herbst 2020 über 345 Millionen Mal auf YouTube angeklickt wird. Mit seinem Programm für die Royal Albert Hall trifft Rod Stewart den Nerv des Publikums. Die Mischung aus Hits der frühen 1970er-Jahre mit Klassikern des "Great American Songbook" kommt an, genauso wie seine wechselnden ausgefallenen Kostüme und seine launigen Moderationen.

Rod Stewart feierte am 10. Januar 2020 seinen 75. Geburtstag. Er gehört zu den erfolgreichsten britischen Sängern und wird vom "Rolling Stone" auf Rang 59 der "100 besten Sänger aller Zeiten" geführt. Erst 2019 wird bekannt, dass Rod Stewart seit Jahrzehnten ein begeistertet Modelleisenbahn-Fan ist und seine Modellanlage überwiegend selbst entworfen und gebaut hat.

Geboren wird Rod Stewart als Sohn schottischer Einwanderer in London. Er hat mit 16 Jahren einen Vorvertrag als Profifußballer in der Tasche, jobbt als Totengräber, bedruckt Seidenstoffe, nimmt 1964 seine erste Single auf, singt 1967 bei der Jeff Beck Group und wechselt mit Gitarrist Ron Wood 1969 zu den Faces. Seine Markenzeichen sind seine struppige Frisur und seine rauchig-sanfte Stimme. Weltberühmt wird Rod Stewart 1971 mit seinem Soloalbum "Every Picture Tells a Story" und dem Hit "Maggie May". 1972 erobert er mit dem Song "Sailing" auch die Fans in Deutschland.

Seine Wandlungsfähigkeit und sein Gespür für die richtigen Songs beweist Rod Stewart 2002 mit einer Sammlung von Jazz-Standards unter dem Titel "It Had to Be You – The Great American Songbook". Er hat gerade seine Erkrankung an Schilddrüsenkrebs aus dem Jahr 1999 überwunden und muss das Singen wieder neu erlernen. Das Wagnis gelingt und wird mehrfach mit Platin ausgezeichnet.

Die höchste Auszeichnung erhält er im Juni 2016 für seine Erfolge als Sänger und seinen Einsatz für wohltätige Zwecke: Elisabeth II. adelt ihn zum Knight Bachelor. Von Prinz William erhält er am 11. Oktober 2016 den Ritterschlag und darf den Zusatz "Sir" seinem Namen voranstellen.

3sat
Konzert
Rock, Pop

Erweiterte Bildfunktionen im ZDF Programmdienst