Mit dem Moped durch Vietnam

Film von Philipp Abresch
So 30. Mai
04:53 Uhr
(Erstsendung: 24.01.2015)
Eine rote Ampel in Hanoi: An der Kreuzung rauscht ein nicht endender Strom aus Mopeds vorbei. Das Haupttransportmittel in Vietnam wird bepackt mit allem, was sich transportieren lässt.

Fünf lebende Schweine im Käfig, 200 Hühner oder sechs Leute auf der Sitzbank: Vater, Mutter und die Kinder, alles kein Problem. Auch vor der Ampel das gleiche Schauspiel: Hunderte Zweiräder, knatternd, mit der Hand am Gaspedal und der Kupplung leicht gelöst.

Auf Grün geht es los: Wie ein riesiges Lebewesen, eine Schlange, oder besser wie ein vietnamesischer Drache, schlängelt sich die Moped-Lawine durch die vielen Straßen. Ein Alltag im Rhythmus der Ampelschaltung. Geschäftig, rasant, mit nahezu italienischem Herzblut und fast immer sanftem Lächeln. So zeigen sich die Mopedfahrer Philipp Abresch auf seiner Reise durch Vietnam.

Das ganze Land ist unterwegs - 40 Jahre nach Kriegsende. Nur wohin? Südostasienkorrespondent Philipp Abresch reiht sich ein in den Strom aus Zweirädern, in den geschäftigen Alltag der Vietnamesen. Auf dem Moped durchstreift er das lang gestreckte Land von Nord nach Süd. Kämpft sich mit vibrierenden Nerven durch den Verkehr der pulsierenden Städte. Entdeckt die malerische Bergwelt entlang der chinesischen Grenze. Lernt die Menschen und ihr Leben in den Dörfern kennen. Dort oben in den Bergen leben die Ureinwohner Vietnams. Aber auch der touristische Aufbruch des lange abgeschotteten Landes ist spannend - und bietet ganz nebenbei wunderschöne Ausblicke.

ARD/NDR
Dokumentation
Gesellschaft: Reisen/Urlaub/Touristik

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