Slow Fashion: Wertschätzen statt wegwerfen

Film von Karin Moser
(aus der Reihe "NZZ Format")
So 30. Mai
19:11 Uhr
(Erstsendung: 09.04.2020)
Europa im Kleiderrausch: Rund 100 Milliarden Teile werden jedes Jahr neu produziert. Die Slow-Fashion-Bewegung wehrt sich gegen diesen Raubbau. Und sie gewinnt immer mehr Anhänger.

Aus Plastikflaschen entsteht von Öko-Designern beispielsweise ein seidenartiges Kleid, aus alten Jeans werden neue Fasern gewonnen. Slow Fashion ist raus aus der Alternativecke und gilt als Zukunftsmarkt. Es geht um Wertschätzung, um Verzicht und neue Ideen.

Der Druck auf die Fast-Fashion-Hersteller wächst zunehmend. Das Erscheinen der nächsten Kollektion bereits nach ein paar Wochen - in immer größeren Mengen, schneller und billiger - verbraucht gewaltige Ressourcen an Wasser und Energie. Der Käufer entsorgt die Hälfte der Kleider innerhalb eines Jahres wieder. Muss die Gesellschaft Mode neu denken?

Ein "NZZ Format" über den enormen Ressourcenverschleiß der Fashionindustrie und Konsumenten, die einen Systemwechsel fordern.

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