Auferstanden aus Platinen

Die Heimcomputerszene in der DDR
Film von Volker Strübing
Sa 19. Sep
19:20 Uhr
(Erstsendung: 21.09.2019)
Der Film erzählt die Geschichte einer Gruppe computerbegeisterter Jugendlicher im Ostberlin der späten 1980er-Jahre - und zugleich die Geschichte der Anfänge der digitalen Revolution.

Während der Westen sehnsüchtig auf die neuen technischen Errungenschaften aus dem Silicon Valley blickt, ist die DDR vom Computerzeitalter meilenweit entfernt. Doch für einige Jugendliche ist der Computer ein Werkzeug mit unendlichen Möglichkeiten.

Und diese Möglichkeiten gilt es zu verstehen und zu gestalten. Die Heranwachsenden treffen sich regelmäßig in einem Computerklub, im Haus der "Jungen Talente" - dem zentralen Veranstaltungshaus der FDJ in Berlin. Mit ihren ersten zaghaften Programmierversuchen etablieren sie bald eine Computer-Subkultur, deren Tun von der Stasi nicht unbeobachtet bleibt.

Die Bastler von damals sind heute über 40 Jahre alt. Im Film erzählen sie ihre Geschichte und lassen den Alltag in der DDR der späten 1980er-Jahre wiederauferstehen. Sie erinnern sich an die Zeit, als sie in ihren Jugendzimmern abtauchten und sich nächtelang an Rechnern wie dem C64 und dem DDR-Pendant KC 85/3 übten. Obwohl ihre Biografien unterschiedlich verliefen, haben einige ihr Faible erfolgreich zum Beruf gemacht. Einer von ihnen, Volker Strübing, führt durch den Film.

3sat
Dokumentation
Kultur:

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