Italien, meine Liebe (2/5)

Umbrien

Film von Emanuela Casentini
Fr 25. Sep
15:34 Uhr
(Erstsendung: 13.07.2016)
Umbrien gilt als die kleine Schwester der Toskana. In Città di Castello hat sich "Obstarchäologin" Isabella Dalla Ragione einen Traum erfüllt.

In ihrem "Garten der verlorenen Bäume" wachsen 400 verschiedene Obstsorten. Sie hat Wunderfeigen entdeckt, die ein halbes Kilogramm wiegen, "Betrunkene Birnen", "Blutige Pfirsiche" und "Jesus-Christus-Äpfel" gerettet.

Die mittelalterliche Stadt Assisi steht ganz im Zeichen des heiligen Franziskus. Bis heute werden die durch das schwere Erdbeben im Jahr 1997 zerstörten Fresken der Basilika restauriert. Sergio Fusetti, Chef der Restaurierungsarbeiten, öffnet die sonst unzugänglichen Archive.

Ein kurzer Rafting-Ausflug führt in die wilde Natur der Valnerina. In Perugia lebt Maddalena Forenza. Sie fertigt Mosaikfenster in einer sehr speziellen Technik an, die von einem ihrer Vorfahren schon 1859 begründet wurde. Ihr Atelier gleicht einem Museum. Mindestens so spektakulär sieht der Arbeitsplatz ihrer Freundin Marta Cucchia aus. Sie webt Stoffe auf historischen Webstühlen nach alten Vorlagen in einer ehemaligen Kirche.

Um eine fast aussterbende Zunft handelt es sich bei den Fischern am Lago Trasimeno. Aurelio Cocchini sorgt für ökologische Fangmethoden, damit auch künftig noch gefischt werden kann. Und im Städtchen Gubbio ist das Mittelalter noch lebendig. Dort werden auf abenteuerliche Art die Glocken geläutet - ein schwindelerregendes und gefährliches Spektakel.

Die Küste Italiens ist so abwechslungsreich wie kaum ein anderer Landstrich Europas. Filmemacherin Emanuela Casentini reist in ihrer fünfteiligen Reihe einmal rund um den Stiefel.

ZDF/ARTE
Dokumentation
Gesellschaft: Reisen/Urlaub/Touristik

Erweiterte Bildfunktionen im ZDF Programmdienst