nano

Themen "Töten um Leben zu retten" u. a.

Die Welt von morgen
Di 12. Okt
09:46 Uhr
Moderation: Ingolf Baur
(Erstsendung: 11.10.2021)
Neozoen & Artenverlust
Vom 11. bis 24. Oktober 2021 findet in China die UN-Biodiversitätskonferenz statt. Es soll ein Megaevent zur Rettung der Natur werden; eine Konferenz, die die Wende im Artenschutz bringen soll. Aufgehängt an provokanten Thesen und Beispielen beschreibt "nano" bedrohte Lebensräume und ambitionierte Rettungsversuche.

Töten um Leben zu retten
Der Direktor des Nürnberger Zoos will einen Löwen töten lassen, weil er wahrscheinlich zeugungsunfähig ist. Die Zoos müssten sich auf die Tiere konzentrieren, die das Überleben von Arten garantieren können. Das gelte aber auch für den Artenschutz in freier Wildbahn: Um die Elefanten und andere Wildtiere in Botswana etwa langfristig zu erhalten, müsste man
80 000 Elefanten töten.

Seltene Obduktionen in Deutschland
Die Tendenz vieler Ärzte, nach oberflächlicher Leichenschau routinemäßig eine "natürliche Todesursache" zu bescheinigen, ist fatal für die Wahrheitsfindung. Obduktionen werden in Deutschland nämlich nur äußerst selten durchgeführt. Denn "nicht natürliche oder ungewisse" Todesursachen kommen fast gar nicht vor – zumindest nicht auf dem Papier. So gibt es immer wieder unentdeckte Mordfälle.

Cyborgisierung des Menschen
Lebenslanges Lernen, eine Unmenge an Daten und Fakten, die wir in unser Gehirn pauken müssen und man hat das Gefühl, dass es immer mehr wird. Da wäre es toll, wenn wir das verlangte Wissen einfach von einer Festplatte ins Gehirn überspielen könnten. Den Datenträger einfach am Kopf anschließen und den Stoff in die grauen Zellen hochladen. Wäre das möglich, so eine Schnittstelle zum Gehirn?

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