Emily (Emma Mackey). / © ZDF und BR/2022 Wild Bunch Germany/Michael Wharley.

Arthouse-Filmreihe "Auf den Inseln"

Mit zwei Free-TV-Premieren

Liebe und Leid, farbenfrohe Sommertage und finsterste Verzweiflung, Gefängnisse, die man sich in der eigenen Familie baut, aber auch erfrischende Ausbrüche: Vom 4. bis zum 7. August zeigt 3sat in der Arthouse-Filmreihe "Auf den Inseln" insgesamt vier Filme aus irischer und britischer Produktion, die sich – mal realistisch, mal surreal überspitzt – den turbulenten Gefühlen widmen, die diejenigen auslösen, die uns am nächsten sind. Darunter zwei Free-TV-Premieren: am Mittwoch, 5. August, 22.30 Uhr das Biopic "Emily" über das Leben der britischen Schriftstellerin Emily Brontë, sowie am Freitag, 7. August, 22.25 Uhr das Horrordrama "Starve Acre".

Filmreihe
Di 04. Aug
22:25 Uhr
Free-TV-Premiere

Übersicht zur Arthouse-Filmreihe: 

  

Dienstag, 4. August, 22.25 Uhr: The Quiet Girl 

Spielfilm, Irland 2022 · Regie: Colm Bairéad     

Ende des Frühjahrs 1981 wird die neunjährige Cáit zu Verwandten aufs irische Land geschickt. Bei Familie Kinsella erfährt das zurückhaltende Mädchen erstmals Nähe und Zuwendung. Zu dem zunächst distanzierten Hausherrn entwickelt sie allmählich Vertrauen. Während Cáit aufblüht, liegt über allem eine leise Trauer – und ein Geheimnis, dem sie sich annähert. "The Quiet Girl" ist eine leise, eindringliche Geschichte über Einsamkeit und Geborgenheit. Der Oscar-nominierte Film erzählt in eindrucksvollen Bildern von Menschen, die versuchen, Schmerz zu überwinden – und von Menschlichkeit jenseits von Worten.

 

Mittwoch, 5. August, 22.30 Uhr: Emily (deutsche Free-TV-Premiere) 

Spielfilm, Großbritannien/USA 2022 · Regie: Frances O'Connor     

Emily wächst als Pfarrerstochter im ländlichen Yorkshire auf und gilt als Außenseiterin. Wohl fühlt sie sich nur, wenn sie sich schreibend in ihre Fantasiewelt zurückziehen kann. Doch ihre Geschichten werden als Spinnereien abgetan. Stattdessen soll Emily zum Familienunterhalt beitragen und als Gouvernante arbeiten. Der Druck wächst – bis sie in ihrem Hauslehrer William unerwartet Rückhalt findet und sich eine zarte Nähe entwickelt. Doch selbst William steht Emilys Leidenschaft für das Schreiben skeptisch gegenüber. Zwischen Anpassung und Selbstentfaltung sucht sie ihren eigenen Weg. Das Biopic "Emily" zeichnet ein Porträt der britischen Schriftstellerin Emily Brontë und erzählt von gesellschaftlichen Erwartungen und dem Ringen um persönliche Freiheit.

 

Donnerstag, 6. August, 22.25 Uhr: Ray & Liz 

Spielfilm, Großbritannien 2018 · Regie: Richard Billingham     

In einem Vorort von Birmingham lebt die Familie Billingham ein Leben am Rand der Gesellschaft – bestimmt von Zwängen, Extremen und Regeln, die sich ihrer Kontrolle entziehen. In drei Episoden aus diesem Leben schwört der Spielfilm die mitunter schockierenden und von verstörendem Humor geprägten Erfahrungen einer Kindheit in einer Sozialwohnung im Black Country, dem "schwarzen Land" Englands, herauf.

 

Freitag, 7. August, 22.25 Uhr: Starve Acre (deutsche Free-TV-Premiere) 

Spielfilm, Großbritannien 2023 · Regie: Daniel Kokotajlo     

Ein abgelegenes Bauernhaus im ländlichen England der 1970er Jahre. Das scheinbar idyllische Leben von Richard und Juliette gerät aus den Fugen, als ihr Sohn sich zunehmend ungewöhnlich verhält. Daraufhin befasst sich der Archäologe Richard mit einer Legende um eine uralte Eiche mit geheimnisvollen Mächten auf ihrem Anwesen: Starve Acre. Während Juliette versucht, mit Hilfe der Einheimischen Frieden zu finden, gräbt Richard sich wie besessen immer tiefer in das Erdreich. Eine unerwartete Entdeckung zieht das Paar in seinen Bann. Eine dunkle und unheimliche Macht dringt in ihr Haus und eröffnet eine beunruhigende Möglichkeit, wieder zueinander zu finden. Das Horrordrama "Starve Acre" nach dem Roman von Andrew Michael Hurley ist mit Matt Smith ("Doctor Who", "House of the Dragon") und Morfydd Clark ("Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht") in den Hauptrollen besetzt.

 

Die beiden Free-TV-Premieren stehen 30 Tage in der 3satMediathek zur Verfügung.

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Mainz, 12. Juni 2026