
Die 3satDokumentarfilmzeit im Juli
Mit einem Dokumentarfilm zum 100. Geburtstag von Elisabeth Kübler-Ross
22:25 Uhr
Programmübersicht
Montag, 6. Juli 2026, 22.25 Uhr
Elisabeth Kübler-Ross – Dem Tod ins Gesicht sehen
Dokumentarfilm von Stefan Haupt · Schweiz 2002
Ihr ganzes Leben lang beschäftigte sich Elisabeth Kübler-Ross (1926-2004) mit dem Sterben und dem Tod. Ihre Publikationen verschafften ihr Weltruhm und trugen maßgeblich zur Enttabuisierung des Themas bei. Der Dokumentarfilm von Stefan Haupt zeichnet das bewegte Leben der Psychiaterin nach. Am 8. Juli 2026 wäre Elisabeth Kübler-Ross 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt 3sat den Dokumentarfilm "Elisabeth Kübler-Ross – Dem Tod ins Gesicht sehen".
Montag, 13. Juli 2026, 22.25 Uhr
Die Brieffreundin
Dokumentarfilm von Sarah Klewes · Deutschland 2025
Sarah Klewes ist zwölf, als sie in der Toskana die 65 Jahre ältere Schriftstellerin Claretta Cerio kennenlernt. Es entsteht eine Brieffreundschaft, die 15 Jahre lang besteht. Dann stirbt Claretta. Die Welt verliert eine spannende Autorin, Sarah eine enge Freundin. Zurück bleibt ein Schuhkarton voller Briefe – und das Gefühl, dass Claretta dadurch weiter präsent ist. Mit diesen Briefen im Gepäck reist Sarah 2022 erneut nach Italien.
Montag, 20. Juli 2026, 22.25 Uhr
Angry Spirits – Wenn die Geister erwachen
Dokumentarfilm von Iris Pakulla · Deutschland 2023
Die mongolische Erotiktänzerin Ainur lebt in Ulan-Bator und fühlt sich von dunklen Mächten heimgesucht. Sie glaubt, dass böse Geister Besitz von ihr ergreifen. Auf Rat von Schamanen begibt sie sich auf eine Reise zu ihren Wurzeln in die Wüste Gobi. Regisseurin und Anthropologin Iris Pakulla, die viele Jahre in der Mongolei lebte und forschte, hat Ainur über lange Zeit begleitet. Der dabei entstandene Dokumentarfilm gewährt sehr persönliche Einblicke in das Leben der jungen Frau und in die mongolische Kultur, in der Naturgeister, Opferrituale und Schamanismus zum Alltag gehören.
Montag, 27. Juli 2026, 22.25 Uhr
Where we used to sleep
Dokumentarfilm von Matthäus Wörle · Deutschland 2024
In den 1970er-Jahren entschied der rumänische Diktator Nicolae Ceaușescu, im Verwaltungskreis Alba ein Bergwerk zu betreiben. Die Region beherbergte das größte Kupfervorkommen des Landes. Seitdem werden giftige Bergbauabfälle in ein nahe gelegenes Tal geleitet, in dem einst das Dorf Geamăna lag. Über Jahrzehnte wurde der Ort von fast 50 Millionen Tonnen Giftschlamm verschlungen. Valeria Praţa, eine ältere Frau, bewohnt eines der letzten verbliebenen Häuser, direkt neben dem giftigen See, der durch die Abwässer des Bergwerks orangerot gefärbt ist. Der Tag, den sie seit Langem fürchtet, rückt näher: Sobald der See ihre Haustür erreicht, muss auch Valeria Praţa ihre Heimat endgültig verlassen.
Einen Bilderlink finden Sie hier.
22:29 Uhr
Elisabeth Kübler-Ross - Dem Tod ins Gesicht sehen
22:25 Uhr
Die Brieffreundin
22:25 Uhr
Angry Spirits - Wenn die Geister erwachen
22:25 Uhr