
Die 3satDokumentarfilmzeit im Mai
Der regelmäßige Sendeplatz für Dokumentarfilme in 3sat, montags um 22.25 Uhr
22:25 Uhr
Montag, 4. Mai 2026, 22.25 Uhr
Wie die Liebe geht
Dokumentarfilm von Judith Keil und Antje Kruska · Deutschland 2024
"Wie die Liebe geht" erzählt den Verlauf der Liebes- und Lebensgeschichten von drei Paaren aus Deutschland über sieben Jahre - 2016 bis 2023. Die Protagonisten-Paare – Nici und Benni aus Berlin, Nicola und Mirko aus Bremen, Patty und Sarah aus NRW – sind zu Beginn der filmischen Beobachtung allesamt bis über die Ohren verliebt und überzeugt, dass sie ihr Leben fortan gemeinsam verbringen möchten. Sie heiraten, gründen Familien, schreiben Doktorarbeiten und träumen von einer heilen schönen Zukunft. Bis der stressige Alltag, ein zuweilen etwas glanzloses Elternsein und ein Liebesungleichgewicht in der Beziehung zu Herausforderungen werden, die nicht jedes Paar bewältigen kann. Berührender Langzeitdokumentarfilm von Judith Keil und Antje Kruska.
Montag, 11. Mai 2026, 22.25 Uhr
Tracing Light – Die Magie des Lichts · Erstausstrahlung
Dokumentarfilm von Thomas Riedelsheimer · Deutschland 2024
Ohne Licht gäbe es kein Leben – und auch kein Kino. In "Tracing Light – Die Magie des Lichts" begibt sich Thomas Riedelsheimer auf eine poetische wie wissenschaftliche Spurensuche nach dem Ursprung und der Faszination des Lichts. Von den Äußeren Hebriden in Schottland über das Advanced Research Center der Universität Glasgow bis zum Max-Planck-Institut in Erlangen begleitet der Film Forschende und Künstlerinnen und Künstler wie Ruth Jarman, Joe Gerhardt, Julie Brook, Johannes Brunner und Raimund Ritz. Zwischen Superzeitlupen, Lasertischfußball und Quantentheorie stellen sie in ihren Arbeiten universelle Fragen: Was ist Licht? Wozu brauchen wir es? Warum empfinden wir es als schön und wie wird es zur Kunst?
3sat zeigt den Dokumentarfilm "Tracing Light - Die Magie des Lichts" anlässlich des von der UNESCO ausgerufenen "Internationalen Tag des Lichts" am 16. Mai.
Montag, 18. Mai 2026, 22.25 Uhr
The last Expedition
Dokumentarfilm von Eliza Kubarska · Schweiz 2024
Wanda Rutkiewicz war eine Pionierin: Als erste Frau stand sie auf dem K2, als erste Europäerin auf dem Mount Everest. Acht Achttausender hatte sie bezwungen, als sie 1992 zu ihrer letzten Expedition aufbrach – zum Kangchendzönga. Von dort kehrte sie nie zurück. Seither ranken sich Mythen um ihr Verschwinden: Ist sie abgestürzt? Oder hat sie sich in ein abgelegenes buddhistisches Kloster zurückgezogen? Drei Jahrzehnte später begibt sich die erfahrene Alpinistin und Regisseurin Eliza Kubarska auf Wandas Spuren. Originalaufnahmen, Interviews, Tagebuchauszüge und persönliche Erinnerungen lassen Wanda Rutkiewicz selbst zu Wort kommen. Eliza Kubarska gelingt ein vielschichtiges Portrait einer beeindruckenden und eigenwilligen Bergsteigerin, deren größter Fehler es war, ihren männlichen Bergsteigerkollegen überlegen zu sein.
Einen Bilderlink finden Sie hier.
Hauptabteilung Kommunikation
Mainz, 27. März 2026