Genf mit Blaulicht.

© ZDF und SRF

Genf ‒ Stadt der Sünde?

Film von Dave D. Leins

Genf ist eine kleine Schweizer Stadt mit grosser internationaler Ausstrahlung - und dies im Guten, wie im Schlechten. Investigativjournalisten erzählen von ihren Recherchen. Die kleine Stadt in der französischen Schweiz ist ein internationaler Hotspot. Hier befinden sich der zweite Hauptsitz der UNO, die Hauptsitze der WHO, WTO und dutzender weiterer internationaler Organisationen. Hunderte von NGOs operieren aus Genf, aber auch globale Rohstoffhändler, Banken und Anwaltskanzleien. Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Die Dokumentation "Genf – Stadt der Sünde?" von Dave Leins erzählt zwölf spektakuläre Recherchen von Investigativjournalisten nach, die in den letzten Jahrzehnten eine überraschende Dichte an Kriminalfällen, Wirtschafts-, Politik-, Korruptions- und Spionageskandalen in Genf ans Licht gebracht haben. Ein visuell außergewöhnlicher Film über den Wert von Investigativjournalismus.

Dokumentation
Mi 10. Jun
20:15 Uhr
Erstausstrahlung

Der Film zeigt mutige Aktionen mit versteckter Kamera und Skandale, die ohne journalistische Arbeit vermutlich nie ans Tageslicht gekommen wären. Zu sehen sind Genfer Anwälte, die einem Fake-Kunden bereitwillig Auskunft darüber geben, wie man 80 Millionen Dollar waschen kann, ein globaler Konzern, der in Afrika Giftmüll entsorgte und philippinische Frauen, die in einer pakistanischen Vertretung in Genf Sklavenarbeit verrichteten. 
Journalisten berichten von ihren Recherchen über chinesische Agenten auf dem UNO-Gelände, von einem berüchtigten Genfer Detektivbüro, das Rufmordkampagnen im Auftrag der Vereinigten Arabischen Emirate durchführte und erzählen viele weitere überraschende Geschichten.
Zudem vermittelt der Film Einblicke in die Arbeit von Journalisten: wie sie recherchieren, allein oder in internationalen Kooperationen wie den Panama Papers. Thematisiert werden dabei die Hindernisse, auf die sie stoßen, die persönlichen Risiken, die sie mitunter eingehen, und die Tatsache, dass sie selbst zu Opfern werden.
KI-generierte Animationen und Archivaufnahmen lassen die Fälle lebendig werden. Natürlich darf in dieser Dokumentation auch die Geschichte über den berühmtesten Toten in der Genfer Geschichte – Uwe Barschel – nicht fehlen.

 

Der Film steht nach Ausstrahlung in der 3satMediathek zur Verfügung.

Einen Bilderlink finden Sie hier

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Mainz, 17. April 2026
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