
NANO Doku: Wie sozial sind Tiere: Strategie vs. Instinkt?
Ob Rudel, Herde oder Einzelgänger – jedes Tier wählt seine eigene Lebensweise. Welche Vorteile bringen Gruppen? Und warum sind auch für Einzelgänger soziale Kontakte unverzichtbar? Die Tierwelt bietet eine große Vielfalt an Sozialsystemen, die je nach Lebenssituation innerhalb einer Spezies variiert. Als Paar oder in einer Gruppe – die Lebensform wählen Tiere zum Überleben und Fortpflanzen oder auf der Suche nach Gemeinschaft.
20:15 Uhr
Erdmännchen leben in Familienverbänden mit einem dominanten Pärchen. Viele männliche Tiere verlassen nach der Geschlechtsreife die Gruppe, während die stärkeren und dominanteren Tiere bleiben. Auch Schweine bilden enge soziale Beziehungen und reagieren sensibel auf ihre Artgenossen. Bei hilfsbereiten Tieren konnte ein erhöhter Oxytocinspiegel festgestellt werden. Mäuse nutzen Ultraschallgesänge zur Kommunikation und Partnerwahl. Auch Rabenvögel suchen die Gemeinschaft und warten etwa auf Artgenossen, bevor sie gemeinsam fressen. Doch was ist Instinkt, was erlerntes Verhalten oder Strategie? Selbst innerhalb einer Art lässt sich Sozialverhalten nicht verallgemeinern. Tiere entwickeln individuelle Strategien, um sich an ihre Umwelt anzupassen.
Welche Erkenntnisse aus der Tierwelt lassen sich auf den Menschen übertragen? Was können wir aus dem Sozialleben der Tiere für unser Zusammenleben lernen?
Hauptabteilung Kommunikation
ProgrammkommunikationAnnette Reichert
reichert.awhatever@zdf.de
Mainz, 22. Oktober 2026