Samir (M.) mit seinem kleinen Bruder auf den Schultern, an einer Demonstration der Typografen-Gewerkschaft "Typografia"., Szene aus "Die wundersame Verwandlung der Arbeiterklasse": Samir (M.) mit seinem kleinen Bruder auf den Schultern, an einer Demonstration der Typografen-Gewerkschaft "Typografia"

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Die 3satDokumentarfilmzeit im August

3satDokumentarfilmzeit
Mo 03. Aug
22:25 Uhr

Programmübersicht:

 

Montag, 10. August 2026, 22.25 Uhr

Wie die Liebe geht

Dokumentarfilm von Judith Keil und Antje Kruska · Deutschland 2024

"Wie die Liebe geht" ist ein beobachtender Dokumentarfilm, der den Verlauf der Liebes- und Lebensgeschichten von drei Paaren aus Deutschland über sieben Jahre – 2016 bis 2023 – erzählt. Die Protagonisten-Paare – Nici und Benni aus Berlin, Nicola und Mirko aus Bremen, Patty und Sarah aus NRW – sind zu Beginn der filmischen Beobachtung allesamt bis über die Ohren verliebt und überzeugt, dass sie ihr Leben fortan gemeinsam verbringen möchten. Sie heiraten, gründen Familien, schreiben Doktorarbeiten und träumen von einer heilen schönen Zukunft. Bis der stressige Alltag, ein zuweilen etwas glanzloses Elternsein und ein Liebesungleichgewicht in der Beziehung zu Herausforderungen werden, die nicht jedes Paar bewältigen kann.

 

Montag, 10. August 2026, 22.25 Uhr

Die wundersame Verwandlung der Arbeiterklasse 

Dokumentarfilm von Samir · Schweiz 2024

Persönlich und politisch erzählt Regisseur Samir von der Transformation, die aus Arbeitenden Ausländerinnen und Ausländer machte – ein vielschichtiger Blick auf Migration und Identität. SP und Gewerkschaften prägten über hundert Jahre eine solidarische Schweizer Arbeiterkultur. Was einst als gemeinsame Klassenidentität galt, wurde in den 70er-Jahren zunehmend durch eine nationalistisch geprägte Integrationsdebatte ersetzt. Der Dokumentarfilm von Samir beleuchtet diese tiefgreifende gesellschaftliche Veränderung in der Schweiz. Samir, selbst als Migrantenkind in Dübendorf im Kanton Zürich aufgewachsen, verwebt persönliche Erinnerungen mit historischen Analysen und innovativer Bildsprache. Er erzählt eindrücklich, dass der Aufschwung der Schweizer Wirtschaft in der Nachkriegszeit auch auf dem Rücken von ausländischen Gastarbeitern erreicht wurde. 

 

Montag, 17. August 2026, 22.15 Uhr

Last Man Standing  Gangster, Rap und der Mord an Tupac Shakur

Dokumentarfilm von Nick Broomfield · Großbritannien 2020

Tupac Amaru Shakur wird 1996 in seinem Auto an einer Straßenkreuzung in Las Vegas erschossen. Obwohl er nur 25 Jahre alt wurde, gilt er vielen bis heute als größter Rapper aller Zeiten. Der erschütternde Mordfall wird nie aufgeklärt. Doch fast 30 Jahre später wird aufgrund neuer Ermittlungsergebnisse einem mutmaßlichen Mittäter der Prozess gemacht. In der True-Crime-Doku ergründet Filmemacher Nick Broomfield die tragische Geschichte. Er zeichnet nach, wie Tupacs toxische Freundschaft zum zwielichtigen Plattenboss Suge Knight eine Abwärtsspirale in Gang setzt. Die Dokumentation führt außerdem vor Augen, wie im Los Angeles der 1990er-Jahre Straßengangs die Musikwelt dominieren. 

 

Montag, 24. August 2026, 22.25 Uhr

Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt

Dokumentarfilm von Patrick Allgaier und Gwendolin Weisser · Deutschland 2017

Im Frühjahr 2013 brechen Gwendolin und Patrick zu einer Reise um die Welt auf, mit dem Vorsatz, nicht zu fliegen. Voller Erfahrungen kehren sie nach 100.000 Kilometern im Sommer 2016 zurück. Der ermutigende und hoffnungsvolle Film folgt den Reisenden von Land zu Land bei ihren zahlreichen Begegnungen und Abenteuern, die sie mit der Handykamera dokumentierten. 

 

Bilder zu den Dokumentarfilmen finden Sie hier.

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Mainz, 10. Juli 2026
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