
Die 3satDokumentarfilmzeit im September
Der regelmäßige Sendeplatz für Dokumentarfilme in 3sat, montags um 22.25 Uhr
22:25 Uhr
Programmübersicht:
Montag, 7. September 2026, 22.25 Uhr
Besuch im Bubenland
Dokumentarfilm von Katrin Schlösser · Österreich 2024
Im Südburgenland ist es still. Dort leben Männer unterschiedlichen Alters, deren Leben durch Schicksalsschläge oder Ungeschick aus der Bahn geraten ist. Der Dokumentarfilm begleitet die Protagonisten bei der Suche nach einem neuen Männlichkeitsbild. Sie sprechen offen über Wünsche, Gefühle und die Veränderungen, die ihr Leben geprägt haben, und gewähren Einblicke in ihren Alltag, ihre Familien sowie ihr Inneres. "Besuch im Bubenland" von Katrin Schlösser ist ein sensibles Porträt von Männern, die ihren eigenen Weg finden müssen.
Montag, 14. September 2026, 22.25 Uhr
Herr Braun und der grüne Stahl
Dokumentarfilm von Anna Klühspies, Stella Peter und Katharina Schiele · Deutschland 2025
Kann ein Stahlwerk die Industrie revolutionieren? Drei Jahre lang begleitet der Dokumentarfilm den Kampf um die Herstellung von nahezu CO₂-neutralem Stahl. Im Hamburger Werk von ArcelorMittal soll erstmals "grüner" Stahl mithilfe von Wasserstoff entstehen. Der Film begleitet CEO Uwe Braun auf seinem Weg zwischen Klimazielen, Konzernlogik, wirtschaftlichem Druck und politischen Unsicherheiten. "Herr Braun und der grüne Stahl" gewährt seltene Einblicke in die Herzkammer der deutschen Industrie und zeigt die Herausforderungen auf dem Weg zur Klimaneutralität. Der Dokumentarfilm macht Hoffnungen, Rückschläge und Konflikte einer Schlüsselindustrie sichtbar und fragt, wie die Zukunft der deutschen Schwerindustrie aussehen kann.
Montag, 21. September 2026, 22.25 Uhr
Fritz Litzmann, mein Vater und ich
Dokumentarfilm von Aljoscha Pause · Deutschland 2025
Erstausstrahlung
Eine sehr persönliche Reise durch die deutsche Kabarettgeschichte: Aljoscha Pause porträtiert seinen Vater als Kleinkunst-Größe Fritz Litzmann, aber auch als Leerstelle im Familiengefüge. Der Dokumentarfilm zeichnet den Werdegang von Rainer Pause nach, der es als Kabarettist und Gründer der Pantheon-Bühne in Bonn zu Ruhm brachte und damals noch unbekannten Künstlern wie Helge Schneider und Michael Mittermeier zum Erfolg verhalf.
Montag, 28. September 2026, 22.25 Uhr
Sorry Genosse
Dokumentarfilm von Vera Brückner · Deutschland 2022
Die Medizinstudentin Hedi aus der DDR und der BRD-Student Karl lieben sich in Zeiten des Kalten Kriegs. Sie leben zwar beide in Deutschland, sind aber durch den Eisernen Vorhang getrennt. Damit sie zusammen sein können, muss einer von ihnen auf die andere Seite gelangen. 1972 stellt Karl einen Einbürgerungsantrag in die DDR, der ihn tief in die Machenschaften der Staatssicherheit verstrickt. Am Ende bleibt nur ein Ausweg: Hedi muss aus der DDR fliehen.
Bilder zu den Dokumentarfilmen finden Sie hier.