Mario Venzago und sein zwei Jahre jüngerer Bruder Alberto © ZDF/SRF/bbendemolshine

Kunst hoch 2

Künstlerporträts im Doppelpack

"Kunst hoch 2" porträtiert bekannte Künstler im Doppelpack und lässt sie übereinander reden. Jede Folge erzählt die Geschichte eines Künstlerduos, das eng miteinander verbunden ist – durch ihre Kunst, durch ihre Familien, aus Freundschaft oder Liebe. 3sat zeigt die sechsteilige Schweizer Dokumentationsreihe abSamstag, 2. November, 21.50 Uhr sowie an den kommenden Samstagen. Erstausstrahlungen.

Kultur
von
Sa 02. Nov
21:50 Uhr
bis
Sa 14. Dez
22:10 Uhr
Erstausstrahlungen

Samstag, 2. November, 21.50 Uhr:

Kunst hoch 2 (1/6)
mit Mario und Alberto Venzago

Mario Venzago ist ein international bekannter Dirigent und bezeichnet sich als Intellektueller mit Herz. Sein zwei Jahre jüngerer Bruder Alberto ist ein gefeierter Fotograf und Filmemacher und sagt, dass er stets vom Dunklen angezogen wird. Aufgewachsen als Migrantenkinder in der Schweiz direkt nach dem Zweiten Weltkrieg, haben sich die Söhne eines katholischen Italieners und einer jüdischen Deutschen stets in unterschiedlichen Kulturen und Traditionen bewegt. Die Freude an der Vielfalt ist ihnen in die Wiege gelegt worden, und so verwundert es nicht, dass sie heute in ganz unterschiedlichen Kunstrichtungen erfolgreich sind. Die Liebe zur Musik verbindet sie: Mario spielt Klavier, Alberto Klarinette. Mario und Alberto Venzago leben für ihre Passion und ihre Kunst. In den seltenen gemeinsamen Momenten spürt man die brüderliche Vertrautheit und das starke Band zwischen ihnen.

 

Samstag, 9. November, 21.25 Uhr

Kunst hoch 2 (2/6)
mit den Riklin Zwillingen

Als Konzeptkünstler rütteln die eineiigen St. Galler Frank und Patrik Riklin seit 20 Jahren in ihrem "Atelier für Sonderaufgaben" an Systemen des Alltags und gründen neue Wirklichkeiten. Für beide gilt: "Dort, wo alle gehen, wächst kein Gras. Nicht der Kunde, sondern der Inhalt ist König." Geboren sind die Zwillinge am 17. Dezember 1973 in St. Gallen, wo sie auch heute noch leben und arbeiten. Für sie gilt: "Die beste Kunst ist diejenige, die man gar nicht als Kunst wahrnimmt und die zu einem Teil der Gesellschaft wird." Mit dem Projekt und der Schaffung der Marke "Null Stern Hotel" haben sie 2008 weltweit für Aufsehen gesorgt. Für die Übernahme der Marke boten ihnen Investoren genügend Geld an, um ein Leben lang sorglos zu sein. Die Entscheidung fiel den Zwillingen nicht schwer.

 

Samstag, 16. November, 21.55 Uhr

Kunst hoch 2 (3/6)
mit Silvia Gertsch und Xerxes Ach

Seit 27 Jahren haben sie keinen Tag ohne den anderen verbracht - Silvia Gertsch und Xerxes Ach leben das, was für die meisten Paare undenkbar wäre: Sie teilen sich ihr Atelier und das Bett und widmen ihr Leben ausschließlich der Malerei und ihrer Beziehung. Die Faszination für Licht und Farbe eint das Künstlerpaar, das vom Auftreten und auch von seinen Werken her nicht unterschiedlicher sein könnte. Während Silvia als Tochter des berühmten Malers Franz Gertsch in einer antiautoritären Künstlerfamilie aufwuchs, kommt Xerxes aus einer Familie, in der strenge Zucht und Ordnung herrschten und Kunst keine Rolle spielt. 

 

Samstag, 30. November, 22.30 Uhr

Kunst hoch 2 (4/6)
mit Thomas Meyer und Michael Steiner

Thomas Meyer ist der Shootingstar der Schweizer Literaturszene. Sein Erstlingsroman "Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse" wird zum Bestseller. Sein langjähriger Freund Michael Steiner dreht einige der erfolgreichsten Filme der Schweiz. Nun führt Steiner Regie bei der Verfilmung von Meyers Bestseller. Die Arbeit an dem Film "Wolkenbruch" bringt die zwei ehemaligen Kumpels aus den 1990er-Jahren wieder zusammen. 

 

Die beiden letzten Folgen sind am 7. Dezember(22.30 Uhr) sowie am 14. Dezember(22.10 Uhr) zu sehen und porträtieren folgende Kunstpaare:die Architekten Barbara Holzer und Tristan Kobler sowie den Pianisten Andreas Haefliger und den Konzertgeiger und Intendanten des "Lucerne Festivals" Michael Haefliger.

 

Bilder zu der Dokumentationsreihe finden Sie hier.

ZDF
HA Kommunikation/
3sat Presseteam

Marion Leibrecht
leibrecht.mwhatever@3sat.de
Mainz, 20. September 2019
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