In ihrer Brust wohnten nach ihren eigenen Worten zwei Menschen: Maria und die Callas (1968) © ZDF/Christian Steiner

Maria by Callas

Dokumentarfilm von Tom Volf mit einem bislang unveröffentlichtem Fernsehinterview der griechisch-amerikanischen Sängerin

Zwei Menschen, sagte sie, gebe es in ihr: Maria und die Callas. Die Frau, deren Schicksal es war, sich der Kunst zu opfern. Und die Sopranistin auf der Suche nach absoluter Vollkommenheit. Maria Callas spricht in dem Dokumentarfilm von Tom Volf offen über sich selbst. Kern ist ein persönliches, bislang unveröffentlichtes Fernsehinterview der griechisch-amerikanischen Sängerin aus dem Jahr 1970, begleitet von zahlreichen privaten Aufnahmen und Briefauszügen. Mit insgesamt zehn komplett ausgesungenen Arien nimmt sich der Film "Maria by Callas" (Frankreich 2017) am Samstag, 25. April, um 20.15 Uhr, die nötige Zeit, die musikalische Strahlkraft der Ausnahmesängerin Callas auf Zuschauerinnen und Zuschauer wirken zu lassen.

Dokumentarfilm
Sa 25. Apr
20:15 Uhr
Erstausstrahlung

Anhand von privaten Foto- und Super-8-Aufnahmen, Aufzeichnungen ihrer großen Auftritte von "Madame Butterfly" über "Tosca" bis "Norma", wie auch ihren Briefen, gelesen von Eva Mattes, setzt sich das Mosaik eines Lebens im Dienste der hohen Kunst des Belcanto zusammen. Doch auch die private Liebestragödie mit dem griechischen Reeder Aristoteles Onassis, der sie für die Kennedy-Witwe Jackie verlassen hatte, wird nicht ausgespart. Dabei geht es dem Dokumentarfilmer Tom Volf weniger um die Huldigung des Weltstars Callas und deren Spiegelung in der Presse, als vielmehr um ein authentisches Porträt der so unerreichbaren "Primadonna assoluta" des 20. Jahrhunderts.

 

Fotos zum Film finden Sie hier.

ZDF
HA Kommunikation/
3sat Presseteam

Claudia Hustedt
hustedt.cwhatever@3sat.de
Mainz, 12. Februar 2020
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