Ob Delfine, Süßlippen- und Damselfische, Seelöwen, Buckelwale oder Seeanemonen, die dem Clownfisch ein sicheres Zuhause bieten - die Unterwasserwelt der Ozeane ist auf der ganzen Welt äußerst beeindruckend © ZDF/ORF/PBS

"Beeindruckende Tierwelt" - Sechsteilige Dokureihe

... über unterschiedliche Lebensräume und -bedingungen in der Tierwelt

Am Dienstag, 18. August, ab 13.25 Uhr gibt die Reihe "Beeindruckende Tierwelt" Einblicke in die unterschiedlichen Lebensräume und -bedingungen der Tiere weltweit. Filmautor Sorrel Wilby reist dafür in schlammige Feuchtgebiete zu Salzwasserkrokodilen, begegnet der größten Hirschart der Welt und besucht in einer neuseeländischen Höhle eine spezielle Glühwürmchenart. 3sat zeigt die Reihe als Erstausstrahlung.

Dokumentationen
Wissen
ab
Di 18. Aug
13:25 Uhr
bis
Di 18. Aug
17:35 Uhr
Erstausstrahlungen

13.25 Uhr
Beeindruckende Tierwelt: In den Wäldern

Von den trockenen Eukalyptuswäldern in Australien bis zu den riesigen Ahornbeständen in Kanada - Waldgebiete gibt es überall auf der Welt. Die Dokumentation zeigt, wie wichtig der Lebensraum Wald für Tiere ist. Einer der beeindruckendsten Nationalparks Nordamerikas, der "Denali National Park" in Alaska, umfasst zweieinhalb Millionen Hektar. Dort lebt neben der häufigsten Eulen-Art des Kontinents, dem Virginia-Uhu, die größte Hirschart der Welt. Der Elch hat sich an die Umgebung perfekt angepasst. Während er im Frühling in Seen und Sumpfgebieten nach Wasserpflanzen sucht, ernährt er sich im Winter von Moos und Flechten.

14.15 Uhr
Beeindruckende Tierwelt: In den Feuchtgebieten

Nur etwa fünf Prozent der gesamten Erdoberfläche besteht aus Feuchtgebieten. Dennoch leben dort außergewöhnliche Tiere wie der Tapir oder die Große Anakonda, die größte Schlange der Welt. Mangroven, Sümpfe und schlammige Feuchtgebiete sind natürliche Wasserfilter und verringern die Auswirkungen von Überschwemmungen. Nahrung für Lebewesen wie Salzwasserkrokodile gibt es hier im Überfluss. Sie lieben die feuchten Regenwälder Australiens.

15.05 Uhr
Beeindruckende Tierwelt: In extremer Umgebung

Sengende Hitze, klirrende Kälte oder völlige Dunkelheit - Tiere wie Huskys, Warane, Makaken, Kondore und Langflossenaale lieben extreme Bedingungen. Sie haben sich bestens angepasst. Vom Polarkreis bis zur Wüste, hoch oben in den Bergen oder tief unten im Meer sind diese widerstandsfähigen Lebewesen zu finden. Eine spezielle Art von Glühwürmchen etwa lebt tief in den Höhlen Neuseelands. Ihr Leuchten ist ein Spektakel für Touristen.

15.55 Uhr
Beeindruckende Tierwelt: Im Meer

In den Ozeanen auf der ganzen Welt leben die größten und auch viele der kleinsten Lebewesen. Der Weiße Hai, Papageienfische oder auch Putzergarnelen bewegen sich mühelos durch die Meere. Ozeane bedecken mehr als 70 Prozent unseres Planeten. Die Vielfalt der Lebewesen in diesen Gewässern ist daher einzigartig. Vom Great Barrier Reef bis zu den unvergleichlichen Galapagosinseln beeindruckt die Tierwelt der Ozeane.

16.45 Uhr
Beeindruckende Tierwelt: Im Grasland

Grasland gibt es in jedem Kontinent nördlich der Antarktis. Die Bezeichnungen reichen von "Prärie" über "Savanne" bis zu "Outback". Während in Afrika vor allem Herdentiere wie Antilopen oder Zebras im Grasland leben, sind es in Australien Kängurus und Emus. In Tansania leben einige der größten Wildtierherden der Welt. Im Ngorongoro-Krater, das Resultat einer Vulkanexplosion von etwa drei Millionen Jahren, hat sich seither eine riesige Anzahl von Wildtieren angesiedelt - unter anderem die "Big Five" der afrikanischen Savanne: Löwen, Leoparden, Elefanten, Nashörner und der Afrikanische Büffel.

17.35 Uhr
Beeindruckende Tierwelt: Im Dschungel

Regenwälder und Dschungel machen sechs Prozent der weltweiten Landfläche aus. In diesen feuchten Gebieten sind mehr als die Hälfte aller bekannten Lebewesen zuhause. In Südostasien, im Dschungel von Borneo, leben 350 verschiedene Vogelarten. Die größte Attraktion ist der Nashornvogel. Vor allem der riesige Schnabel und der eindrucksvolle Helm - ähnlich jenem des Kasuars - verleihen ihm einen besonderen Charakter. Der Auswuchs am Kopf soll angeblich den Schall verstärken, der ausgeprägte Schnabel hilft ihm, seine Körpertemperatur zu regulieren.

 

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ZDF
HA Kommunikation/
3sat Presseteam

Marion Leibrecht
leibrecht.mwhatever@3sat.de
Mainz, 03. Juli 2020
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