Für die Kopie von Piet Mondrians Meisterwerk  recherchiert die Amsterdamer Truppe in alle Richtungen (c) ZDF/Marc Pos

Das Geheimnis der Meister: Mondrian

Eine Entdeckungsreise zu Piet Mondrians Werk "Victory Boogie Woogie"

In der Reihe "Das Geheimnis der Meister" erforscht 3sat die berühmtesten Werke der niederländischen Künstler – von der Renaissance bis zur Moderne. Am Montag, 23. Dezember, 19.20 Uhr, geht es um Piet Mondrian (Erstausstrahlung).

Dokumentation
Mo 23. Dez
19:20 Uhr
Erstausstrahlung

Eine kleine Expertengruppe geht den Umständen der Entstehung niederländischer Meisterwerke und ihrer Machart nach, recherchiert zu den Hintergründen der Werke und bildet sie originalgetreu nach. Bei Piet Mondrians "Victory Boogie Woogie" stößt sie mit ihrem Verfahren erstmals an ihre Grenzen: Die bunten Klebestreifen auf dem berühmtesten Bild der niederländischen Moderne haben es in sich.

Piet Mondrians (1872-1944) Farben und seine Formensprache sind seit Jahrzehnten überall präsent, Teil unserer Alltagskultur. Die blauen, roten und gelben Quadrate und Streifen zieren Tassen, Kleider, Möbel und Servietten. Man hat sich daran fast stattgesehen und es ist schwer geworden, noch die ganz große Kunst darin zu sehen. An "Victory Boogie Woogie", auch "Nachtwache des 20. Jahrhunderts" genannt, hat Mondrian bis kurz vor seinem Tod zwei Jahre lang in New York gearbeitet, wo er künstlerisch neue Wege beschritt: Es gibt keine Linien mehr, nur noch Blöcke, nur noch Flächen. Sein letztes und berühmtestes Werk konnte er nicht mehr vollenden.

Die Recherchen zu "Victory Boogie Woogie" führt das Team bis in kleine New Yorker Krämerläden. Mit originalen Klebestreifen verzweifeln die Kunstdetektive immer wieder und spüren so auf faszinierende Weise der Dynamik dieses Meisterwerks nach.

 

Am Samstag, 21. Dezember, wiederholt 3sat die Folgen zu Rembrandt (1.20 Uhr) und Vermeer (1.50 Uhr), ab Donnerstag, 2. Januar 2020, täglich um 19.20 Uhr, die Folgen zu Bosch, Appel (Freitag, 3. Januar) und Van Gogh (Samstag, 4. Januar 2020).

 

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3sat Presseteam

Marion Leibrecht
leibrecht.mwhatever@3sat.de
Mainz, 30. Oktober 2019
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