Die Künstlerin und Journalistin Mako Oshidori © ZDF/SRF/Beauvoir Films

Stille über Fukushima – wie Künstler gegen das Vergessen kämpfen

Dokumentarfilm von Aya Domenig, Schweiz 2021

Zehn Jahre nach der Atomkatastrophe spricht in Japan fast niemand mehr über Fukushima. Die Olympischen Sommerspiele in Tokyo sind geplant, das Land will sich von seiner besten Seite zeigen. Doch noch immer sind die Strahlenwerte an vielen Orten zu hoch, die Probleme rund um den Rückbau der zerstörten Reaktoren sind ungelöst, und viele Umgesiedelte wollen nicht ins verstrahlte Gebiet zurückkehren. 3sat zeigt "Stille über Fukushima – wie Künstler gegen das Vergessen kämpfen" (Schweiz 2021) von Aya Domenig am Montag, 19. Juli, 22.25 Uhr in der 3satDokumentarfilmzeit in deutscher Erstausstrahlung.

3satDokumentarfilmzeit
Mo 19. Jul
22:25 Uhr

In "Stille über Fukushima – wie Künstler gegen das Vergessen kämpfen" porträtiert die schweizerisch-japanische Regisseurin Aya Domenig fünf japanische Kunstschaffende, die trotz großer Widerstände im eigenen Land die Verharmlosungstaktik der Regierung kritisieren und gegen das Vergessen ankämpfen. Der Film wirft Fragen auf zum Verhältnis zwischen Bürgerinnen und Bürgern und Staat, zwischen Kunst und Politik und zur Verantwortung, die wir gegenüber den kommenden Generationen tragen.

 

Fotos zum Dokumentarfilm "Stille über Fukushima – wie Künstler gegen das Vergessen kämpfen" finden Sie hier.

ZDF
HA Kommunikation/
3sat Presseteam

Claudia Hustedt
hustedt.cwhatever@3sat.de
Mainz, 21. Juni 2021
zu Pressefotos
Sendetermine
Das könnte Sie auch interessieren