Harvey Weinstein (Mitte) auf dem Weg ins Gericht (c) ZDF/© 2019 LT2 Film Limited

"Unantastbar - Der Fall Harvey Weinstein" von Ursula Macfarlane

Dokumentarfilm, Großbritannien 2019

Lange galt Hollywood-Produzent Harvey Weinstein als unantastbar: ein begnadeter Producer, ein mächtiger Filmmagnat, ein Herrscher über Karrieren. Dann wurde ihm sexuelle Nötigung vorgeworfen. In dem Dokumentarfilm "Unantastbar - Der Fall Harvey Weinstein" am Mittwoch, 9. Februar, 20.15 Uhr, berichten Schauspielerinnen von ihren teilweise traumatischen Erlebnissen mit dem Kinomogul.

Dokumentarfilm
Mi 09. Feb
20:15 Uhr

Der Dokumentarfilm "Unantastbar - Der Fall Harvey Weinstein" legt Weinsteins Vergehen offen und stellt deutlich die Frage, warum eine ganze Industrie dazu so lange schweigen konnte. Anhand der Schilderungen von Rosanna Arquette, Zelda Perkins, Paz de la Huerta und anderen Frauen zeichnet der Film den Weinstein-Skandal und die daraus entstandene #MeeToo-Debatte nach, die Hollywood seit 2017 erschüttert. Mittlerweile gehen die Vorwürfe der sexuellen Übergriffe in die Hunderte. In New York war der einst hoch renommierte Produzent ("Der englische Patient", "Django Unchained") Ende Februar 2020 von der Geschworenen-Jury des State Supreme Court der Vergewaltigung und sexueller Nötigung schuldig gesprochen und im März 2020 zu 23 Jahren Haft verurteilt worden. Ein Jahr später, im April 2021, haben seine Anwälte Berufung eingelegt, unter anderem weil die "reißerische mediale Berichterstattung" den Prozess beeinflusst habe.

 

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Dokumentation und Reportage

Claudia Hustedt
hustedt.cwhatever@zdf.de
Mainz, 30. Dezember 2021
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