Die Wissenschaft blickt immer tiefer in das schlafende Gehirn und entdeckt wie leistungsfähig der Schlaf sein kann. Er spielt eine wichtige Rolle bei der Gedächtnisleistung und kann das Immunsystem stärken. Eine spezielle Kappe mit 265 Elektroden misst, wie aktiv das Gehirn ist – auch im Schlaf © ZDF und David Linstrom

"WissenHoch2" über den Schlaf und Zeit

Mit einer Wissenschaftsdoku und einer Ausgabe von "scobel"

Fast ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch schlafend. Die Funktionen des Schlafs waren lange Zeit unbekannt, doch die Forschung gewinnt immer mehr Erkenntnisse. Die Dokumentation "Das Geheimnis unseres Schlafs" von Terri Randall, am Donnerstag, 17. Februar 2022, 20.15 Uhr in 3sat, zeigt, welche Bedeutung Schlaf für den Menschen hat und was beim Schlafen passiert. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, beschäftigt sich die Sendung "scobel" mit der Frage "Was ist Zeit?". Erstausstrahlungen.

WissenHoch2
ab
Do 17. Feb
20:15 Uhr
Erstausstrahlungen

Was bedeutet guter Schlaf, und wie kann man ihn bekommen? Die Wissenschaft blickt immer tiefer in das schlafende Gehirn und entdeckt, wie leistungsfördernd der Schlaf sein kann. Der Schlaf ist zentral für die Gedächtnisleistung, er reguliert die Emotionen und stärkt das Immunsystem – egal ob Nachteule oder Frühaufsteher. Bei Kleinkindern hat sich gezeigt, dass selbst ein kurzes Nickerchen nach dem Erlernen von etwas Neuem dazu beitragen kann, dass diese Informationen haften bleiben. Im Interdisziplinären Schlafzentrum am Pfalzklinikum in Klingenmünster beschäftigt sich Dr. Hans-Günter Weeß seit mehr als 20 Jahren klinisch und wissenschaftlich mit dem Schlaf. Er wünscht sich "eine neue Schlafkultur". Dies wirke sich nicht nur positiv auf Gesundheit und Lebenserwartung aus, auch die Arbeitswelt und Wirtschaft profitiere von ausgeschlafeneren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die weniger Fehler machen und seltener krank sind.

Im Anschluss, um 21.00 Uhr, folgt im Rahmen von "WissenHoch2" die Sendung "scobel - Was ist Zeit?". Manchmal vergeht Zeit quälend langsam, manchmal rasend schnell, aber nie ist sie aufzuhalten. Albert Einstein sagte, dass Zeit relativ sei. Er stellte fest, dass Uhren unterschiedlich schnell laufen, wenn sie sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten durch den Raum bewegen. Physikalische Experimente mit hochpräzisen Zeitmessern haben diese Aussage bestätigt. Für einen Astronauten, der sich mehrere Jahre mit großer Geschwindigkeit durchs Weltall bewegt, vergeht die Zeit langsamer als für seinen Zwilling auf der Erde. Wie geht man mit Zeit am besten um? Und was wäre, wenn Zeit nur eine Illusion ist, die der Mensch künstlich geschafft hat? Gab es denn vor dem "Big Bang", dem Urknall, bei dem unser Universum entstanden ist, überhaupt Zeit? Über die vielen Fragen zur Zeit diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen.

 

"WissenHoch2" – ein Thema, zwei Formate: Um 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante wissenschaftliche Fragen; um 21.00 Uhr diskutiert Gert Scobel das Thema mit einem interdisziplinären Team von Expertinnen und Experten.

 

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Hauptabteilung Kommunikation
Dokumentation und Reportage

Marion Leibrecht
leibrecht.mwhatever@zdf.de
Mainz, 27. Dezember 2021
Sendetermine
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