Wotan an der Wand. Günther Groissböck beim Bouldern © BR/Astrid Bscher

Wotan muss warten ...

Porträt des "Wotan"-Sängers Günther Groissböck

Die Erfahrung, dass im Leben nicht immer alles nach Plan geht, musste auch der gefeierte Opernsänger Günther Groissböck machen: 2020 sollte er den Wotan bei den Bayreuther Festspielen geben. Doch dann kam Corona - und die Festspiele wurden abgesagt. Astrid Bscher begleitet in der Erstausstrahlung "Wotan muss warten ...", die 3sat am Samstag, 25. Juli 2020 um 22.55 Uhr zeigt, den Bass-Sänger auf seinem intensiven Reise-Leben. Die Dokumentation zeigt die Kraftpole des Modellathleten, den Sport und die Bergwelt seiner österreichischen Heimat, und führt vor Augen, wie sich ein Künstler von Weltrang eine der schwierigsten Rollen überhaupt, den Wotan im "Ring des Nibelungen", aneignet.

Film
Sa 25. Jul
22:55 Uhr
Erstausstrahlung

Günther Groissböck hat in den letzten Jahren die bedeutenden Bühnen der Welt erobert wie die Metropolitan Opera in New York, das Teatro alla Scala in Mailand und die Bayerische Staatsoper in München. Zentrum seines Schaffens sind jeden Sommer die Bayreuther Festspiele. 2020 sollte er den Wotan in Richard Wagners "Ring des Nibelungen" singen - in der von Publikum und Presse mit Spannung erwarteten Neuproduktion, einer der wichtigsten Premieren des Jahres. Über ein Jahr Vorbereitung, Rollenstudium und Proben hat Groissböck in diese Partie gesteckt, eine der längsten und anspruchsvollsten Rollen des Opernrepertoires - bis ihm das Coronavirus einen Strich durch die Rechnung machte.

 

Zuvor, um 20.15 Uhr, zeigt 3sat eine Aufzeichnung von den Bayreuther Festspielen aus dem Jahr 1991 von Harry Kupfers Inszenierung der Wagner-Oper "Das Rheingold" unter der Leitung von Daniel Barenboim, die weiteren Teile werden online gezeigt (für 30 Tage in der 3sat-Mediathek abrufbar unter https://www.3sat.de)

 

Online in der 3sat-Mediathek, ab 25. Juli, 6.00 Uhr: 

Die komplette "Ring"-Inszenierung von Harry Kupfer und Daniel Barenboim mit "Das Rheingold", "Die Walküre", "Siegfried" und  "Götterdämmerung" ist ab 25. Juli, 6.00 Uhr, in der 3sat-Mediathek verfügbar. 

 

Die Bayreuther Festspiele trimedial

Am 25. Juli 2020, dem ursprünglichen Eröffnungstag, starten 3sat und BR-Klassikgemeinsam mit den Bayreuther Festspielen mit ihrem Ersatzprogramm für die ausgefallenen Festspiele in Bayreuth mit historischen "Ring"-Inszenierungen: Unter anderem zeigt 3sat um 20.15 Uhr "Rheingold" von Harry Kupfer mit Daniel Barenboim am Pult von 1991, die drei weiteren Teile der Kupfer-Inszenierung sind in der Mediathek abrufbar. Beim ARD Radiofestival steht an vier aufeinanderfolgenden Abenden Frank Castorfs "Ring"-Inszenierung unter Leitung von Kirill Petrenko aus dem Jahr 2015 auf dem Spielplan. Außerdem sind ebenfalls ab 25. Juli in der Mediathek von BRKlassik der Castorf-Ring (Premiere 2013) und die "Ring"-Inszenierung von Patrice Chéreau (Premiere 1976) zu finden.

 

3satFestspielsommer

3sat setzt den diesjährigen "3satFestspielsommer" am Samstag, 15. August, um 20.15 Uhr mit "Elektra" von den Salzburger Festspielen 2020 fort. Um 22.40 Uhr folgt ein Konzert aus der Liederhalle Stuttgart mit dem SWR Symphonieorchester "Eschenbach dirigiert Weber und Dvořák".

 

Fotos finden Sie hier.

ZDF
HA Kommunikation/
3sat Presseteam

Marion Leibrecht
leibrecht.mwhatever@3sat.de
Mainz, 09. Juli 2020
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